Thomas Aufmesser (NEOS): „Wurde nichts Neues gewählt“

Team um Thomas Aufmesser schaffte es mit 2,8 Prozent der Stimmen nicht in den Gemeinderat.

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NEOS Neusiedl
Im Einsatz. Helmut Durinkowitz, Sigrid Weinzinger und Thomas Aufmesser bei ihrer Infotour vor dem Rathaus, am Tag vor den Gemeinderatswahlen.
Foto: BVZ

122 Neusiedler wählten am Sonntag die Neos, Thomas Aufmesser erhielt als Bürgermeisterkandidat 86 Stimmen: zu wenig für den Einzug in den Gemeinderat. „Schade, es wurde nichts Neues gewählt“, sagt der Neos-Obmann und zeigt sich vom Ergebnis sehr überrascht: „Wir sind davon ausgegangen, dass wir mitwirken dürfen und sollen. Tatsache ist aber, dass wir unser Landtagswahl-Ergebnis halbiert haben.“

Derzeit wird laut Aufmesser gerade analysiert, wie das passieren konnte. Er betont aber: „Das Ergebnis ist zu akzeptieren. Wir können aber definitiv sagen, dass wir weitermachen und Bürgerinitiativen und -anliegen unterstützen werden. So haben wir etwa vor Kurzem angefragt, wie es sich mit dem Denkmalschutz beim Hallenbad verhält.“

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Laut Aufmesser sei bei den Gemeinderatswahlen auch der landesweite Rückhalt der Neos spürbar gewesen. Wahlempfehlung für die Bürgermeister-Stichwahl zwischen Thomas Halbritter (ÖVP) und Elisabeth Böhm (SPÖ) will er keine abgeben, betont aber: „Der mündige Bürger soll selbst entscheiden. Wenn man nicht anders wählt, wird sich nichts ändern.“