Alexander Heller ist neuer Leitstellenleiter. Der Neusiedler Alexander Heller ist seit 17. Jänner Leitstellenleiter und sorgt für einen reibungslosen Ablauf.

Von Pia Reiter. Erstellt am 24. Januar 2018 (10:39)
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Vor Ort. Während der Flüchtlingskrise war Alexander Heller für das Rote Kreuz in Nickelsdorf im Einsatz, nun ist er Leitstellenleiter der Landessicherheitszentrale in Eisenstadt.
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Eine der wesentlichen Infrastruktureinrichtungen des Landes hat eine neue Leitung bekommen: Ein Neusiedler ist seit 17. Jänner für die operative Führung der derzeit 20 Mitarbeiter zuständig.

Mitte des Vorjahres übernahm Christian Spuller die Geschäftsführung der Landessicherheitszentrale und im Rahmen einer Neu-Strukturierung wurde nach einem Leitstellenleiter gesucht. „Ich habe die Stellenausschreibung auf einer Online-Jobbörse entdeckt und eine Bewerbung abgeschickt. Nach mehreren Gesprächen hat sich dann immer mehr herauskristallisiert, dass ich gut auf das Profil passe“, erklärt Heller, der damit wieder in beruflich in den Gesundheitsbereich zurückkehrt.

Mehrjährige Erfahrung beim Roten Kreuz

Denn einschlägige Erfahrung konnte der 33-Jährige bereits als Bezirksmanager des Roten Kreuz Neusiedl am See machen, diese Funktion übte er von 2010 bis 2016, also sechs Jahre lang, aus.

Nach einem Abstecher in die Privatwirtschaft freut sich der Neusiedler, der über einen Master in Rettungsdienstmanagement und einen MBA in Gesundheitsmanagement verfügt, nun über seine neue Tätigkeit: „Dazu gehört auch das Organisieren von Schulungen, das Verfassen von Dienstplänen, sowie das gesamte Qualitätsmanagement und Gespräche mit allen Partnern“, erklärt Heller.

Außerdem sei es wichtig, Dinge aus allen Blickwinkeln zu betrachten: „Ich bin jemand, der die Herausforderung braucht und gerade die Besonderheit der zahlreichen Gesellschafter wie Land, Feuerwehr, Rotes Kreuz und Arbeitersamariterbund macht es für mich stimmig. Ganz wichtig ist für mich das Miteinander“, sagt Heller. Denn eine integrierte Leitstelle dieser Art gibt es nur noch einmal österreichweit, und zwar in Vorarlberg. „Die Synergieeffekte, die dadurch erzielt werden, sind hervorragend“, ist er überzeugt.