Surf Worldcup dieses Jahr mit Segel-Matchrace. Der Surf Worldcup geht in die 21. Runde und bietet diesmal neben den traditionellen Programmschwerpunkten auf dem Wasser und am Land auch Neuheiten, wie die Segelbundesliga mit Matchrace Format in Ufernähe.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 22. April 2019 (06:01)
M. Kreiner
Symbolbild

An zwei Wochenenden gibt es also wieder viel Wassersport, Konzerte und Partys im Strandbad Neusiedl am See.

Organisator Gerhard Polak von KGP Events erläuterte der APA, dass beim Segel-Matchrace im Gegensatz zu den typischen Segelrennen, an denen 30-60 Boote teilnehmen, jeweils sechs baugleiche und farblich unterschiedliche Boote gegeneinander antreten. Diese kommen während des Wettbewerbs bis zu 15 Meter nah ans Ufer. "Das macht so ein Rennen für die Zuschauer auch interessanter", sagte Polak. "Das Matchrace-Format hat das Potenzial, ein fixer Bestandteil des Events zu werden", fügte er hinzu.

Zum Surf Worldcup werden wieder internationale Sportstars erwartet, wie der neunfache Weltmeister Gollito Estredo und Amado Vrieswijk, der vergangene Woche den PWA Worldcup auf Bonaire gewann. Der große Windsurf Tow In Wettbewerb ist in diesem Jahr nur am Abend geplant. Grund dafür sei auch, dass der Freestyle unter Tags stattfinden müsse. "Da müssen für alle dieselben Bedingungen herrschen", erklärte Polak. Damit der Wettbewerb international gelten könne, müsse er weit weg vom Ufer abgehalten werden, wofür Tageslicht unerlässlich sei.

Unter Tags werde ein dichtes Programm geboten. Dazu gehören Windsurf Freestyle, die österreichische Windsurf Slalom Meisterschaft und der Kitesurf Team Contest. Polak berichtete, dass der Fokus dieses Jahr noch mehr auf das Thema Wassersport gelegt werde. "Wir wollen verschiedene Fortbewegungsmittel auf dem Wasser präsentieren", sagte er und verwies auf das e-Jet Surfen oder Flyboard-Shows.

Ziel sei es zudem, die Zuschauer selbst zum Wassersport zu ermutigen. "Wir wollen die Leute locken, aufs Wasser zu gehen", erklärte Polak den "großen Aufhänger" der diesjährigen Veranstaltung. Darum gebe es dieses Jahr auch zahlreiche Einsteigerprogramme, die den Besuchern offen stehen sollen: Es werden Windsurfkurse, e-Jet Surfen oder Flyboarding angeboten.

Im Partybereich soll an neun verschiedenen Locations bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden können. Zudem sind an beiden Wochenenden Auftritte von insgesamt 37 Bands geplant. Musikalisch dürfte hier für jeden etwas dabei sein: Von klassischem Heavy Metal der Band "Roadwolf" bis hin zu Acoustic Soul von Georg Neureiter wird ein breites musikalisches Spektrum abgedeckt. Polak erwartet an beiden Wochenenden rund 85.000 Besucher.