Golserin Riepl wird burgenländische Landesbäuerin

Erstellt am 08. Juni 2022 | 14:28
Lesezeit: 2 Min
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Kammerdirektor Prof. DI Otto Prieler, Dipl.Päd. Ing. Friederike Schmitl (Geschäftsführerin ARGE Bäuerinnen Burgenland), 2. Stellvertreterin LAbg. KR DI Carina Laschober-Luif, 1. Stellvertreterin Maria Fröch, ehemalige Landesbäuerin KR Irene Deutsch, die neue Landesbäuerin KR Christine Riepl, ehemalige Landesbäuerin-Stv KR Ök.-Rat Silvia Toth und Präsident NR DI Nikolaus Berlakovich.
Foto: BVZ
Christine Riepl folgt Irene Deutsch an der Spitze der Interessensvertretung nach.
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Christine Riepl wurde zur neuen Landebäuerin gewählt. Damit steht die Golserin an der Spitze der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) der Bäuerinnen des Burgenlandes, diese Interessensvertretung besteht bereits seit 25 Jahren.

Unterstützung bekommt Riepl von den beiden Stellvertreterinnen Maria Fröch und Landtagsabgeordneten Carina Laschober-Luif. Ehrenamtlich tätige Bäuerinnen und Frauen aus dem Ländlichen Raum bilden das Rückgrat dieser Bäuerinnenorganisation. Die Vertreterinnen werden statutengemäß von Orts- bis Landesebene alle fünf Jahre neu gewählt.

Die neue Landesbäuerin engagierte sich schon sehr früh in der Landjugend, in der Bäuerinnenorganisation, als Seminarbäuerin und war von 1992 bis 1994 burgenländische beziehungsweise österreichische Weinkönigin. Sie führt mit ihrem Gatten einen Weinbaubetrieb mit Flaschenvermarktung in Gols und ist seit 2018 Kammerrätin der Burgenländischen Landwirtschaftskammer.

„Unsere burgenländischen Bäuerinnen sind richtige Powerfrauen. Neben ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten für den Ländlichen Raum werden rund 39 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe von Frauen geführt“, so Nikolaus Berlakovich, Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer.

Die Bäuerinnen engagieren sich aber auch politisch. Mit einem Drittel an weiblichen Kammerrätinnen in der Vollversammlung gehört die Burgenländische Landwirtschaftskammer laut Berlakovich im österreichweiten Vergleich zur Spitze.

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