Neuer Verein von Pater Gerald gegründet: „Wir für Ostafrika“

Erstellt am 26. Jänner 2023 | 03:24
Lesezeit: 2 Min
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Vereinspräsentation. Eine gute Ausbildung ist der Schlüssel, um dem Elend und der Armut entkommen zu können. Die Missionare des Heiligen Franz von Sales in Ostafrika fördern unter anderem den Schulbau vor allem in ländlichen und abgelegenen Gegenden. „Ich stehe jederzeit auch für Vorträge über die Mission zum Beispiel in Schulen zur Verfügung. Anfragen bitte an jeraldinjery@gmail.com“, ergänzt Pater Gerald.
Foto: zVg
Pater Gerald gründete einen Verein zur Unterstützung des Ordens Franz von Sales in Ostafrika.
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Pater Gerald ist Ordenspriester der Missionare des Heiligen Franz von Sales in Ostafrika, seit nunmehr zehn Jahren in Österreich und aktuell Pfarrmoderator im Seelsorgeraum an der Leitha (dazu gehören Potzneusiedl, Gattendorf, Zurndorf, Nickelsdorf und Deutsch Jahrndorf). Mit der BVZ spricht er über die Vereinsgründung und seine Intentionen.

Doch zuerst einmal zurück zu den Anfängen: „Ich wäre nicht hier bei euch als Priester gewesen, wenn nicht die Missionare aus Frankreich zu uns nach Indien gekommen wären und uns den christlichen Glauben mitgegeben hätten. Inspiriert und motiviert von ihnen fühlte auch ich den Ruf Gottes, Priester zu werden, nicht in Indien, sondern in Afrika. An einem Ort, an dem es keinen christlichen Glauben und keine umfangreiche schulische Grundausbildung gibt.“

Nach dem Aufenthalt in Ostafrika kam der engagierte Geistliche für insgesamt zehn Jahre nach Österreich. „Der eigentliche Grund, warum ich hier bin, ist, der Diözese Eisenstadt durch mein Wirken als Priester und auch unserer Mission in Ostafrika durch meinen Verdienst und der Spendenhilfe zu helfen. Aber meine Zeit hier unter euch endet im August, ich gehe zurück zur Mission Ostafrika“, erklärt Pater Gerald im Gespräch mit der BVZ. Und genau das war auch sein Antrieb und seine Motivation, den Anfang der Woche in Nickelsdorf präsentierten Verein zu gründen: Pater Gerald möchte so die Beziehung zwischen dem Seelsorgeraum, der Diözese Eisenstadt und der Mission in Ostafrika (Tansania, Kenia und Uganda) aufrechterhalten.

„Ich wünsche mir, dass meine Zugehörigkeit zu dieser Familie, dem Seelsorgeraum an der Leitha, und auch zu der Diözese Eisenstadt fortbesteht und Gottes Werk in unserer Mission von hier aus ständig unterstützt werden kann.“

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