"Die Welle" nachgespielt: Ermittlungen eingestellt. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat Ermittlungen nach dem Verbotsgesetz gegen Schüler im Nordburgenland eingestellt.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 26. Oktober 2018 (11:42)
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Symbolbild

Sprecher Roland Koch bestätigte auf APA-Anfrage Medienberichte von Freitag und sagte: "Die Jugendlichen hatten keinen Vorsatz auf Wiederbetätigung." Sie sollen in einer Schule in Pausen den Film "Die Welle" nachgespielt haben.

Staatsanwaltschaft: Kein Vorsatz auf Wiederbetätigung -

Ursprünglich war laut Koch gegen elf Schüler ermittelt worden. Gegen fünf Unmündige unter 14 Jahren wurde das Verfahren bereits vor einigen Monaten eingestellt, weil sie nicht strafmündig sind. Übrig blieben sechs Jugendliche unter 16. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt übermittelte dazu einen Vorhabensbericht an die Oberstaatsanwaltschaft. Nun wurden zu Wochenbeginn auch die Ermittlungen gegen die restlichen sechs Schüler eingestellt. Möglicherweise haben sie das Projekt missverstanden, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

Staatsanwaltschaft: Kein Vorsatz auf Wiederbetätigung

Einige Jugendliche sollen heuer im März in die Rolle von SS-Männern geschlüpft sein, während andere Juden spielten. Vonseiten des Landesschulrates wurde das Zeigen des Filmes im Burgenland vorerst gestoppt.