ÖHV-Vize Hofmann: „Pandemie geht an Substanz“

Erstellt am 04. Februar 2022 | 05:04
Lesezeit: 3 Min
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Branchenvertreter Klaus Hofmann möchte jungen Menschen die Tourismus-Branche schmackhaft machen.
Foto: Wieselthaler
St. Martins-Geschäftsführer Klaus Hofmann ist als ÖHV-Vizepräsident bestätigt worden.
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Klaus Hofmann, Geschäftsführer der St. Martin’s Therme und Lodge in Frauenkirchen, wurde bei der Generalversammlung der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) in Wien erneut zum Vizepräsidenten und Landesvorsitzenden der ÖHV Burgenland gewählt.

Der Thermenhotelier ist nun bereits seit sechs Jahren an der Spitze der Landesgruppe und bekleidet seitdem auch das Amt als Vizepräsident. Ihm zur Seite steht ein Team aus erfahrenen Hoteliers: Alfred Grasits, Hotel Schandl in Rust, Peter Prisching, Avita Resort in Bad Tatzmannsdorf, und Gerhard Schmidt, Privathotel „Das Schmidt“ in Mörbisch am See.

Die Pandemie und die daraus resultierenden Nächtigungseinbrüche hätten die Branche vor vollendete Tatsachen gestellt: „Das ging und geht an die Substanz.“

Doch eine genaue Analyse gebe Mut: „Klagen bringt uns nicht weiter. Sieht man genau hin, fällt der Blick unweigerlich auf die unübersehbaren Stärken des Burgenlands“, vergleicht Hofmann die Ergebnisse des Vorjahres mit den Jahresdurchschnitten vor Corona: „Von Juni bis Oktober 2021 hat das Burgenland 720.000 Nächtigungen mehr verzeichnet als im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2019. Das funktioniert mitten in der Krise nur, wenn die Qualität passt“, sieht Hofmann den Erfolg des Burgenlandes im sympathischen Angebot vom kleinen Privatvermieter bis zum Qualitätshotel, im Nebeneinander von klassischem Erholungsurlaub und attraktivem Kulturangebot und der pannonischen Küche mit regionalen Qualitätsprodukten wie Weinen mit Weltruf. Den Grundstein für diese Erfolgsgeschichte legte die Qualitätshotellerie mit ihren Investitionen in Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie in Hardware lange vor Ausbruch der Pandemie.

Jobs aus vielen verschiedenen Branchen

Die „Früchte“ erntet das Burgenland laut Hofmann in Form von Ganzjahresarbeitsplätzen in mehr Bereichen, als vielen bewusst ist: begonnen bei klassischen Hotelberufen in Service, Qualitätsküche und Online-Vertrieb über dringend benötigte Spezialisten im Spa- und Wellnessbereich bis hin zu Technikern oder Profis in Kommunikation, Personalwesen und Verwaltung: „Wenige Branchen sind so breit aufgestellt, was die Berufsbilder angeht. Und was die Arbeitsplätze angeht, ist die Hotellerie sowieso unschlagbar.“

Die bundesweite Verbesserung der Rahmenbedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber steht für den Branchensprecher neben der Beseitigung der Corona-Folgen (Stichwort Einreiseverordnung) ganz oben auf der Tagesordnung.

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