Jois

Erstellt am 01. März 2017, 10:23

von Bettina Deutsch

Kritik an „Jois 2025“. Die ÖVP-Jois plant gegen das Bauprojekt „Jois 2025“ mobil zu machen. Eine Überlastung der Infrastruktur wird befürchtet.

Besorgte Bürger. ÖVP-Ortsparteiobmann Hannes Steurer und JVP-Obmann Sascha Krikler auf dem Areal des in Planung stehenden Wohnprojekts. Dort soll in den nächsten acht Jahren ein neuer Ortsteil entstehen.  |  zVg

Seit Bekanntwerden des geplanten Wohnbauprojekts „Jois 2025“ in Kooperation mit der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (die BVZ berichtete) gehen in der Leithagemeinde die Wogen hoch.

Die Oppositionsparteien, allen voran die ÖVP-Jois, stehen dem Vorhaben (es soll in acht Jahren Wohnraum für 500 Personen geschafften werden) kritisch gegenüber und lehnen eine „Massenansiedlung innerhalb weniger Jahre ab“. Ortsparteiobmann Hannes Steurer sieht einer Überlastung der Infrastruktur entgegen, darüber hinaus ist er der Meinung, dass der Dorfcharakter von Jois dadurch zunehmend verloren gehe. 

"Wichtig Bevölkerung einzubinden"

„Gerade bei derartigen Monsterprojekten ist es wichtig, die Bevölkerung einzubinden, und auf die Verträglichkeit derartiger Bauvorhaben zu achten“ zeigt sich Steurer besorgt. Die ÖVP und JVP planen deshalb nun eine Petition sowie eine Bürgerplattform gegen die Ansiedlung.

Bürgermeister Leonhard Steinwandter und OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar zeigen sich vom Vorgehen der Fraktionen enttäuscht. „Natürlich werden wir unsere Infrastruktur auf die neuen Begebenheiten anpassen“ verspricht Ortschef Steinwandtner. Auch vonseiten der OSG stehen alle Türen offen.

„Ich bin über die Vorgangsweise dieses Aufstands enttäuscht. Wir haben zahlreiche Ansprechpartner vor Ort und sind stets darum bemüht, unsere Projekte im Einklang mit der Bevölkerung zu realisieren“ sagt OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar auf Anfrage der BVZ.