Parkinson: Halbturner erhält erste Duodopa-Pumpe. Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt wurde zum ersten Mal im Burgenland eine Duodopa-Pumpe eingesetzt. Die Operation ist erfolgreich verlaufen: Der Patient spricht klinisch, wie auch subjektiv gut auf die Therapie an.

Von Redaktion Neusiedl. Erstellt am 15. Juni 2019 (16:00)
OA Dr. Klara Molnar, Franz Winkler mit seiner Gattin Katharina, Primar Priv.-Doz. Dr. Dimitre Staykov und Dr. Stefanie Marjanovic
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt

Der 77-jährige Franz Winkler aus Halbturn ist der erste Patient, bei dem diese Behandlung im Burgenland durchgeführt wurde. Wenige Tage nach dem Eingriff konnte Winkler das Krankenhaus auch wieder verlassen. Das Ärzte-Team um Primar Priv.-Doz. Dr. Dimitre Staykov zeigt sich zufrieden über den Verlauf der Operation und der Genesung.

Die Duodopa-Pumpe ist eine besondere Therapieform für Menschen mit fortgeschrittener Parkinsonerkrankung. Sie wird bei ausgewählten Patienten mit sehr starken Schwankungen der Beweglichkeit angewendet, wenn mit Medikamenten in Tablettenform, aufgrund der vorhandenen Konzentrationsschwankungen im Blut, keine zufriedenstellende Einstellung der Symptome mehr möglich ist. Die Verabreichung erfolgt über eine perkutane Sonde, kontinuierlich und direkt in den Darm.

Die Operation wurde in der Abteilung für Neurologie in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Innere Medizin II im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt durchgeführt.