Wohnraum für Neudorf

Die Neudorfer Bahnhofssiedlung bekommt 25 Hausplätze und ein OSG-Projekt mit 30 Wohnungen und 15 Reihenhäusern.

Erstellt am 26. Mai 2018 | 05:00
Lesezeit: 1 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Alfred Kollar
Positiv gestimmt. OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar freut sich über den Zuschlag.
Foto: BVZ

Der 700-Einwohner-Gemeinde Neudorf steht ein deutliches Wachstum bevor. Vor rund zwei Jahren wurde ein drei Hektar großes Areal in der Nähe des Bahnhofes vom Neudorfer Gemeinderat zum Bauland gewidmet.

Jetzt steht hier ein Wohnprojekt kurz vor der Umsetzung, das in seinem Umfang einzigartig in der Geschichte Neudorfs sein dürfte. In der neuen Bahnhofssiedlung wird es 25 Hausplätze, 30 Wohnungen und 15 Reihenhäuser geben. Im BVZ-Gespräch rechnet Bürgermeister Karel Lentsch (SPÖ) damit, dass 150 bis 200 Menschen in den kommenden Jahren hier ihren Wohnsitz begründen werden: „Das ist eine enorme Herausforderung, aber das Wachstum wurde in den Entwicklungskonzepten bereits berücksichtigt. Wichtig ist, dass wir wieder Bauplätze im Dorf haben, denn die Urbarialgemeinde hatte keine Reserven mehr.“

Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) hat den Zuschlag bekommen, 30 Wohnungen und 15 Reihenhäuser in der Bahnhofssiedlung zu errichten. Es ist das erste OSG-Projekt in Neudorf seit zehn Jahren.
Geschäftsführer Alfred Kollar kündigt gegenüber der BVZ einen baldigen Baustart an: „Den ersten Abschnitt mit 14 Startwohnungen und sieben Reihenhäusern wollen wir im Juni einreichen. Wir rechnen mit einem Baubeginn im Spätsommer, sodass wir die Objekte im Herbst 2019 übergeben können.“

In einem zweiten Bauabschnitt sind 16 weitere Wohnungen und acht Reihenhäuser vorgesehen. Wann dieser Teil der neuen Siedlung in die Umsetzung gehen wird, hänge von der Nachfrage ab, erklärt Alfred Kollar zuversichtlich: „Wenn konkretes Interesse besteht, dann werden wir den zweiten Abschnitt gleich nachschießen!“