Knoten Schwechat: Achtung bei Bauphase 2. Die baulich getrennte ganz rechte Spur in Fahrtrichtung Wien führt ab Samstag ausschließlich zur S1. Die linke Spur nur nach Wien, die mittlere sowohl nach Wien als auch zur S1.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 16. April 2020 (11:56)
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Ursprünglich hätten die Bauarbeiten am Knoten Schwechat in Fahrtrichtung Wien bereits mit Ende April abgeschlossen sein sollen. Doch dann kam der Coronavirus und legte sämtliche Baustellen lahm. Wie die Asfinag verkündete, geht es nun aber wieder voll los. So auch am Knoten Schwechat.

Wer ab Samstag nach Wien will, muss die ganz linke oder die mittlere Spur nehmen. Jene ganz rechts führt ausschließlich auf die S1.
Asfinag

Dort müssen die Fahrbahnübergänge (gezahnte Metallverbindungen) zwischen fester Straße und der Brücke über Mannswörther Straße und Schwechat-Fluss ersetzt werden. In der Nacht von Freitag, 17. April auf Samstag, 18. April wird die zweite Bauphase eingeläutet. Von 22 bis längstens 6 Uhr sollen die Arbeiten an der neuen Verkehrsführung dauern.

Insgesamt gibt es pro Fahrtrichtung drei Bauphasen, die je rund 14 Tage dauern. Die fahrtechnisch heikelste Phase steht nun am Programm. Denn hier wird eine sogenannte Inselbaustelle notwendig. Diese entsteht zwischen dem mittleren und dem ganz rechten Fahrstreifen.

„Wenn man ganz rechts fährt, ist nur das Abfahren auf die S1 möglich. Wer nach Wien will, muss die mittlere oder ganz linke Spur nehmen“, betont Projektleiter Heinz Springer vom Autobahnbetreiber „Asfinag“ gegenüber der NÖN. 

Die zu tauschenden Fahrbahnübergänge sorgen übrigens dafür, dass sich die Brücke „bewegen“ kann – so zieht sich der Beton im Winter zusammen und dehnt sich im Sommer. „Die Fahrbahnübergangskonstruktionen sind in einem sehr schlechten Zustand. Wir müssen sie daher tauschen“, erläutert Springer. Sobald die Arbeiten in Fahrtrichtung Wien abgeschlossen sind, wechselt die Baustelle auf die andere Seite der A4.