Wirbel um Wirtshaus. Vizebürgermeister Werdenich rief zum Ideenbewerb auf. Was aus dem ehemaligen Gasthaus Potz wird, sorgt für Diskussionen.

Von Bettina Deutsch. Erstellt am 24. Juni 2017 (08:28)
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Startklar. ÖVP-Spitzenkandidat Hans-Jürgen Werdenich.
BVZ, zVg

Vor rund sechs Monaten startete ÖVP-Vizebürgermeister Hans-Jürgen Werdenich im Rahmen seiner Hausbesuchstour einen Ideenwettbewerb der besonderen Art. Nun liegen die Ergebnisse vor.

„An der Anzahl von Rückmeldungen sieht man, dass wir in Pama allergrößten Handlungsbedarf haben“

Pünktlich zum Start des neuen Jahres machte sich der engagierte Spitzenkandidat für die Wahl im Oktober auf, um sich ein Bild über Wünsche und Anregungen der Ortsbevölkerung zu machen. Stets griffbereit, sein Notizbuch, in welches eben diese sowie zahlreiche weitere Ideen Eintrag fanden. Aus der Vielzahl an persönlichen Gesprächen und Inspirationen startete man mit der Verteilung sogenannter Ideenkarten kurz darauf besagten Wettbewerb, an dem sich die Bevölkerung ebenso rege beteiligte.

„An der Anzahl von Rückmeldungen sieht man, dass wir in Pama allergrößten Handlungsbedarf haben“ berichtet der Vizebürgermeister. Besonders die, zum Verkauf stehende, Immobilie des ehemaligen Gasthauses der Familie Potz erhitzt seit Wochen die Gemüter der Grenzgemeinde. Überlegungen hinsichtlich eines neuen Gemeindezentrums inklusive Arztpraxis, einer Veranstaltungshalle sowie eines Jugendzentrums schweben vonseiten der Volkspartei schon länger im Raum.

„Ich habe intensive Gespräche mit dem Käufer der Immobilie geführt. Eine Überlegung wäre, ein neues Gebäude errichten zu lassen und dieses dann von ihm zu pachten. Es wäre schade, wenn wir uns diese Chance entgehen ließen“, so Werdenich. Neben Anregungen, die Gestaltung sowie des Dorflebens betreffend, sorgen sich die Einwohner Pamas vor allem auch um die künftige Sicherheit in ihrer Heimatgemeinde.

Kameraboxen für mehr Sicherheit im Ort

„Einige Bürger haben mich darauf angesprochen, ob es nicht sinnvoll wäre, an den Ortsein- und -ausfahrten Kameraanlagen zu installieren, um die Sicherheit vor Ort zu erhöhen. Natürlich muss man diesbezüglich erst klären, ob das überhaupt rechtlich möglich wäre. Aber es ist eine Idee“ erzählt der Anwärter auf das Amt des Bürgermeisters.

Mit Weitblick und Kompetenz will Hans-Jürgen Werdenich künftig in Pama neue Wege gehen und sich rasch mit den vorliegenden Ideen beschäftigen, „damit wir alle in eine gute Zukunft steuern“ sagt er.