20 neue Seehäuser für Feriendorf. In die Vergrößerung der Tourismus-Destination in Pamhagen werden 17,5 Millionen Euro investiert.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 04. Juni 2020 (05:11)
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Zufrieden. Geschäftsführer Bert Jandl darf sich über ein gelungenes Projekt freuen. 20 Häuser direkt am Wasser erweitern das Angebot für Feriengäste im 200 Hektar großen Urlaubsareal.
Birgit Böhm-Ritter

Die Tourismusbranche kommt mit der Öffnung ihrer Betriebe nach dem Corona-Lockdown in der Region nun langsam wieder in Fahrt. Mit der Öffnung der Hotels am 29. Mai ist der erste Schritt getan.

Gut gebucht war am verlängerten Pfingstwochenende auch das Feriendorf Vila Vita Pannonia in Pamhagen. Mit seinen Bungalows und einem neuen Konzept für „Urlaub ganz privat“ liegt das Feriendorf gerade in der Zeit der Pandemie im Trend.

Einen Tag vor der Öffnung präsentierte Geschäftsführer Bert Jandl die 17,5 Millionen Euro schwere Erweiterung des Feriendorfes, dessen Herzstück zwanzig neue Seeresidenzen mit hauseigenem Badesteg sind. Die Seehäuser sollen Ende Juli fertiggestellt sein. Entstanden sind die 116 Quadratmeter großen Häuser direkt am Badesee des Feriendorfes. Dieser wurde in seiner Größe verdoppelt. 62.000 Quadratmeter Sand wurden ausgebaggert. Daraus entsteht nun ein neuer Ökopark mit den „Pannonia Hills“: 23 geometrisch geformte Hügel, in deren Mitte Kraftplätze das Gefühl vermitteln sollen, mitten im Garten Eden zu sitzen. „Die Hügeln bekommen unterschiedliche Themen und Klimazonen zugeordnet, darunter etwa ein Schmetterlingshügel oder die Zauneidechsenwelt. In den nächsten Jahren werden im Rahmen eines Projektes mit Umweltorganisationen, Universitäten und Fachhochschulen jährlich neue Themen ergänzt“, erklärte Jandl. Der Ökopark sei eine weitere Fortsetzung des im Jahr 2009 mit dem Anneliese Pohl Energiezentrum begonnenen Weges, um einen Beitrag zum Klima- und Naturschutz zu leisten.

„Die Möwe“ erweitert die Gastronomie

Durch dieses Projekt wurden jährlich 700 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Mit den „Pannonia Hills“ erfolgt ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Klimabilanz.

Bei der Neubepflanzung wurde vor allem darauf geachtet, dass im Klimagarten nur Pflanzen gesetzt werden, die den heißen pannonischen Sommertagen standhalten.

„In ein neues Dorf gehört auch ein neues Restaurant“, betonte Jandl. Dieses soll bis August fertiggestellt und den Namen „Die Möwe“ tragen, „nach den unzähligen Möwenarten, die es im Seewinkel gibt“, so Jandl. Es werde 120 Sitzplätze im Inneren und eine wunderschöne überdachte Terrasse geben.

Mit über 85.000 Nächtigungen jährlich gehört das Vila Vita Feriendorf in Pamhagen zu den Leitbetrieben der Region. Bereits im Vorjahr wurden sechs Millionen Euro in die Hand genommen, um die bestehenden Bungalows auf den neuesten Stand zu bringen.