Neusiedler Seebahn begrüßte 800.000 Fahrgäste. Das Burgenland stellt mit der Neusiedler Seebahn und der Raaberbahn die Weichen für eine klimafitte Zukunft. Man zieht Bilanz.

Von Bettina Deutsch. Erstellt am 28. Dezember 2018 (04:16)
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Erfolgreich. Martina Nagl, Landeschef Hans Niessl, Hana Dellemann, Gernot Grimm und Christine Zopf-Renner vor Ort.

Eben erst endete die Weltklimakonferenz 2018. Das Burgenland hat schon lange die Weichen für eine klimafreundliche Mobilität gestellt und erfolgreich in die Tat umgesetzt. Neben Ausbildungs- und Qualitätsoffensiven darf die Neusiedler Seebahn mit kontinuierlich steigenden Fahrgastzahlen aufwarten.

Noch vor 15 Jahren war die Strecke der Neusiedler Seebahn von der Einstellung bedroht, dank der Unterstützung des Landes konnte die Nebenbahn elektrifiziert und modernisiert werden. Dafür wurden rund 43 Millionen Euro investiert. Bahnhöfe und Haltestellen barrierefrei gestaltet, Eisenbahnkreuzungen modernisiert sowie Park & Ride-Anlagen errichtet. Das Hauptaugenmerk neben der Erweiterung durch Radstellanlagen soll künftig auf die Erhöhung der Sicherheit mittels Videoüberwachung gelegt werden.

Auch W-Lan-Zonen sollen für höchsten Komfort für die Fahrgäste sorgen. Diese schätzen die moderne Art des Reisens. Während im Jahr 2004 noch 450.000 Gäste auf der Strecke pro Jahr unterwegs waren, erwartet man für 2018 den 802.000 Gast (ein Plus von rund 71 Prozent).

„Die Bahn hat Zukunft. Bequem, angenehm und vor allem preisgünstig zu reisen, spricht für sich"

Als Einrichtung des Landes unterstützt die Mobilitätszentrale zudem Fahrgäste mit Informationen zum Öffentlichen Verkehr. „Die Bahn hat Zukunft. Bequem, angenehm und vor allem preisgünstig zu reisen, spricht für sich. Zudem leisten wir aufgrund dieser Mobilitätsoffensive einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und ziehen eine positive Klimabilanz“, sagt Landeschef Hans Niessl.