Ausbau für ARBÖ-Prüfzentrum in Parndorf. ARBÖ Parndorf wird größer: Bis zum Herbst sollen zwei neue Boxen mit Hebebühnen in Betrieb gehen. Ein 600 Quadratmeter großes Grundstück wurde zugekauft.

Von Paul Haider. Erstellt am 09. Mai 2019 (04:20)
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Unterdimensioniert. Das ARBÖ-Prüfzentrum in Parndorf kann nicht mehr mit den heutigen Anforderungen mithalten.

Das ARBÖ Prüfzentrum Parndorf wurde 2010 eröffnet. Neun Jahre später ist der Bau bereits spürbar unterdimensioniert; je zwei Autoboxen und Hebebühnen reichen nicht mehr aus, um den Verkehrsströmen, und den damit einhergehenden Pannen, im Raum Parndorf gerecht zu werden.

Deshalb soll noch heuer ein Zubau errichtet werden, mit dem das Prüfzentrum auf die doppelte Größe anwachsen wird: Ende des Jahres sollen vier Boxen und Hebebühnen in Betrieb gehen.

„Neun Jahre nach der Eröffnung wissen wir, dass wir viel zu klein sind.“Gabriele Rittenbacher, ARBÖ-Landesgeschäftsführerin

ARBÖ-Landesgeschäftsführerin Gabriele Rittenbacher hat der BVZ verraten, warum die Erweiterung notwendig geworden ist: „Parndorf ist unser pulsierendstes Prüfzentrum, der Zuwachs ist enorm. Neun Jahre nach der Eröffnung wissen wir, dass wir viel zu klein sind.“

Geschuldet sei dies dem stark angestiegenen Verkehrsaufkommen in den letzten zehn Jahren. Im Durchschnitt rücken die Parndorfer Pannenfahrer vier Mal am Tag aus. Burgenlandweit hat es im Vorjahr 10.000 Einsätze für die ARBÖ-Techniker gegeben. Derzeit sind im Prüfzentrum Parndorf fünf Techniker und ein „Springer“ beschäftigt.

Für den Zubau der zwei neuen Autoboxen in Parndorf werden Teile des alten Gebäudes abgerissen und der Parkplatz teilweise verbaut. Neue Parkflächen wird es auf einem 600 Quadratmeter großen Grundstück hinter dem Prüfzentrum geben, das zugekauft wurde.

Umbau soll „Ruckzuck“ erledigt werden

Der Baustart dürfte nicht lange auf sich warten lassen: „Wenn es nach mir gegangen wäre, würden wir schon seit zwei Wochen bauen. Es hat sich aber wegen des Hinzukaufs des Grundes um ein paar Wochen verzögert. Wir sind jetzt dabei, die Entwürfe und Einreichungen zu fixieren“, verrät Gabriele Rittenbacher im BVZ-Gespräch.

Sobald es grünes Licht für den Baustart gibt, sollen die Arbeiten aber „Ruckzuck“ über die Bühne gehen, wie die ARBÖ- Landesgeschäftsführerin ankündigt: „Mein Ziel ist es, auf alle Fälle heuer fertig zu werden. Ich hoffe auf Ende Oktober.“