83 neue Zimmer im „Pannonia Tower“. Das Management des Parndorfer Pannonia Towers enthüllt für die BVZ Ausbaupläne: Ab 2019 wird es 200 Hotelzimmer geben, das Gebäude wird um 50 Meter breiter.

Von Paul Haider. Erstellt am 05. Juli 2017 (06:09)
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Neues Gesicht. Der 47 Meter hohe Pannonia Tower bekommt breitere Zubauten. Baubeginn: Frühjahr 2018.
zVg/Paugger

Vor acht Jahren wurde das Pannonia Tower Hotel in Parndorf eröffnet. Jetzt steht dem 14-stöckigen Gebäude eine Veränderung im großen Stil bevor.

Pannonia Tower-Manager Csongor Kövér, Philipp Kelemen (Vertreter der Investorengruppe) und Architekt Erich Paugger enthüllen exklusiv für die BVZ Aus- und Umbaupläne für das Hotel, mit denen bereits im Frühjahr 2018 begonnen werden soll.

Die Eckdaten: Das imposante, 47 Meter hohe Gebäude wird noch größer: Um insgesamt 50 Meter wächst das Hotel in die Breite - 25 Meter in beide Richtungen. Teile des Parkplatzes werden verbaut, neuer Parkraum wird neben dem Tower geschaffen.

7 Millionen Investition, 15 neue Arbeitsplätze

So entsteht Platz für 83 neue Zimmer: Von derzeit 117 wird auf 200 aufgestockt. Die Fläche der Seminarräume wird auf 800 Quadratmeter verdoppelt.

Auch das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes soll sich verändern und mit einer trendigen Fassade verschönert werden.

Mit dem Ausbau des Pannonia Towers werden 15 neue Arbeitsplätze geschaffen - im Moment arbeiten 40 Personen im Hotel. Eine Investorengruppe steckt sieben Millionen Euro in den Ausbau des Pannonia Towers.

Zuversichtlich. Philipp Kelemen (Investoren-Vertreter), Hotelmanager Csongor Kövér und Architekt Erich Paugger (v.l.) präsentieren die Ausbaupläne.
Paul Haider, Haider

Im BVZ-Gespräch kommentiert Manager Csongor Kövér, der seit rund zwei Jahren die Geschicke des Hotels leitet, die Ausbaupläne: „Wir haben hier sehr viele Reisende, das reicht vom Shopping-Tourismus bis zu Schi-Touristen, die auf der Durchreise einen Zwischenstopp einlegen. Wir haben in den letzten zwei Jahren das Konferenzgeschäft forciert und sehr stark an der Qualitätsschraube gedreht. Dadurch ist die Nachfrage gestiegen und de facto müssen wir oft Geschäft ablehnen, weil wir die nötigen Kapazitäten nicht haben.“

Auch im Inneren des Hotels soll sich einiges verändern. Hier setzt man auf dezenten Luxus - das Konzept lautet „preiswertes Design Hotel“, wie Manager Kövér ausführt: „Es wird vom Stil her den Motel One und Ruby Hotels ähneln. Bei der Ausstattung der Zimmer werden wir stark auf Qualität setzen.“

Zimmerausstattung: eine Prise Luxus

Alle Zimmer - auch die älteren Räume werden adaptiert - werden mit Federkernmatratzen, Klimaanlagen, Regenduschen, Flat-Screens mit 100 Sendern, leistungsstarker W-Lan Internetverbindung, „Blackout“-Vorhängen und weiteren luxuriösen Annehmlichkeiten ausgestattet.

Die Preisgestaltung wird derzeit noch evaluiert. Aktuell kostet ein Standardzimmer mit 24 Quadratmetern rund 100 Euro, die größeren Zimmer im Tower mit bis zu 61 Quadratmetern zwischen 130 und 170 Euro pro Nacht.

Architekt Erich Paugger, von dem auch die Originalpläne für das 2009 eröffnete Hotel stammen, merkt an, dass bei der Planung des Hochhauses ein starkes Augenmerk auf Sicherheit und Brandschutz gelegt wurde: „Aus aktuellem Anlass, dem Hochhausbrand in London: Wir bauen in Stahlbeton-Massivbauweise mit allen möglichen Sicherheitseinrichtungen und haben unbrennbare Fassaden.“

Wenn alles nach Plan verläuft, soll der „Pannonia Tower neu“ im April 2019 eröffnet werden.