Rotes Haus „als Symbol erhalten“. Das Rote Haus soll als Wahrzeichen erhalten werden, Kauf durch Gemeinde in Planung.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 10. Mai 2017 (09:21)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
„Emotionaler Wert“. Das Rote Haus soll als Wahrzeichen erhalten werden, meint Bürgermeister Kovacs.
Haider, Haider

Der als „rotes Haus“ bekannte ehemalige Getreidespeicher nahe der A4 in Parndorf befindet sich nach wie vor im Besitz des Bundesheeres.

Im Dezember 2015 ist es dem Parndorfer Gemeinderat gelungen, eine geplante Sprengung der Ruine zu verhindern, das Bundesheer signalisierte daraufhin Bereitschaft, das Gebäude an die Gemeinde zu verkaufen.

Wahrzeichen mit "emotionalen Wert"

Bürgermeister Wolfgang Kovacs (LIPA) gab der BVZ Auskunft über den Stand der Dinge in der Causa „Rotes Haus“: „Bei Bundeseigentum gibt es die Vorgabe, dass zuerst am Markt Anbote eingeholt werden müssen, das heißt, die Gemeinde bekommt das Haus nicht automatisch. Es gibt aber eine Ausnahme: Wenn man besonderen Bedarf darstellen kann-was ich mit zwei Schreiben, in denen ich die Kaufabsichten der Gemeinde dargestellt habe, getan habe.“

Von Überlegungen, das Gebäude als Kultureinrichtung nutzbar zu machen, sei man mittlerweile wieder abgekommen, erklärt der Bürgermeister weiters: „Das würde nicht viel Sinn machen, denn es gibt dort keine Infrastruktur. Es geht eher darum, ein Wahrzeichen von Parndorf und eines der letzten besonderen alten Gebäude, die wir noch haben, als Symbol zu erhalten. Es hat einen emotionalen Wert für uns.“