Gemeinderatswahlen: Steiner tritt nicht an. Der Podersdorfer Ortschef (ÖVP), zieht sich aus der Politik zurück, Mitte November wird über Nachfolge entschieden.

Von Pia Reiter. Erstellt am 12. Oktober 2016 (09:26)
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Entschieden. Podersdorfs Bürgermeister Andreas Steiner zieht sich zurück und tritt 2017 nicht mehr an.
BVZ

„Dass ich nicht mehr bei den Gemeinderatswahlen im nächsten Jahr antrete, damit hat man nicht gerechnet“, sagt Bürgermeister Andreas Steiner (ÖVP), der sich nach 38 Jahren in der Kommunalpolitik komplett zurückziehen will, wie er betont: „Meine Vorgänger haben sich bei mir ja auch nicht eingemischt. Das ist eine persönliche Entscheidung, die ich schon zu Jahresbeginn mit meiner Familie besprochen habe.“

Besonders für seine vier Enkelkinder will sich der bald 60-Jährige mehr Zeit haben: „Es war nicht immer einfach, aber gemeinsam haben meine Familie und ich das gemeistert.“

Verabschiedung Mitte November

Mitte November, bei einer Parteivollversammlung, will sich Steiner in aller Form verabschieden: „Es hat viel Freude gemacht, auch zu sehen, dass sich etwas bewegt. Es war schön, miteinander zu arbeiten, trotz vieler harter Diskussionen.“

Dort wird laut Steiner auch entschieden, wann die Übergabe erfolge, und wer der Nachfolger werden soll. Zwei bis drei Kandidaten hätten durchaus gute Chancen, so der Ortschef. Wichtig ist ihm vor allem, die Jugend einzubinden: „Wir haben ein junges Team, es kommen neue Leute nach und es ist wichtig, die zu fragen, wie sie sich das vorstellen und wie sich die Gemeinde entwickeln soll“, meint er.

"Ideen gehen uns nicht aus"

Bis zur Amtsübergabe will Steiner noch einige Projekte, wie die Umgestaltung des Hauptplatzes vor Tourismusbüro und Gemeindeamt, oder den Umbau des Obergeschosses des Polizeigebäudes in Wohnungen angehen. Auch die 800-Jahr-Feier 2017 will gut vorbereitet sein. „Die Weichen für die Zukunft mit der neuen Einteilung des Strandbereichs sind gestellt, auch unsere Strategie mit mehreren Veranstaltungen ist gut angekommen, das heurige Jahr ist gut gelaufen. Die Ideen gehen uns nicht aus“, zieht Steiner eine positive Bilanz.