Fuchs vor Bank erschossen

Ein kranker Fuchs wollte am Freitag Zuflucht in der Podersdorfer Raiffeisenbank suchen und wurde vom Jäger erschossen.

Paul Haider
Paul Haider Aktualisiert am 14. Dezember 2016 | 09:30
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Fuchs vor Bank erlegt
Erschossen. Der verirrte Fuchs war an der Staupe erkrankt und hätte laut Tierarzt nur noch maximal zwei Wochen zu leben gehabt.
Foto: zVg/Helmut Weisz

Die Raiffeisenbank in Podersdorf hatte am Freitag einen ungewöhnlichen Besucher. Gegen 7.30 Uhr irrte ein Fuchs im Hof des Bankgebäudes herum.

Helmut Weisz, Geschäftsleiter der Podersdorfer Raika, schilderte die Ereignisse gegenüber der BVZ: „Der Fuchs hat versucht, durch die Schiebetür hereinzukommen, die war aber verschlossen. Wir haben dann die Polizei und den Jäger verständigt.“

Fuchs war an der Staupe erkrankt

Der zuständige Jäger habe laut Weisz sofort erkannt, dass der Fuchs an der Staupe erkrankt war. Dabei handelt es sich um eine Viruserkrankung, die auch für Haushunde gefährlich werden kann.

Der Jäger erlegte das verirrte Wildtier daraufhin mit einem gezielten Schuss. Danach wurde der tote Fuchs noch vom Tierarzt untersucht, wie Helmut Weisz berichtet: „Der Tierarzt hat gesagt, der Fuchs hätte maximal noch zwei Wochen zu leben gehabt“.

Nachdem der schwer kranke Fuchs „erlöst“ war, konnten die Bankgeschäfte in Podersdorf wieder ungehindert fortgesetzt werden.