Michaela Wohlfart: „Ich bin geflasht“

Erstellt am 04. Oktober 2022 | 09:34
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeisterin Michaela Wohlfart konnte die Podersdorfer Bevölkerung überzeugen.
Foto: ÖVP
VP-Bürgermeisterin bekommt hohe Zustimmung. Zudem holen die Türkisen Zweidrittelmehrheit im Podersdorfer Gemeinderat.
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In der Seewinkelgemeinde leuchtet die Siegerfarbe türkis. Bürgermeisterin Michaela Wohlfart geht als klare Gewinnerin aus der Wahl und präsentiert sich mit 67,74 Prozent der Wählerstimmen als starke ÖVP-Ortschefin. Ihre Partei konnte auch in der Gemeinderatswahl mit einem Plus von 8,12 Prozent stark zulegen. Sowohl die zwei neuen Mandate, die durch einen Zuwachs bei den Wahlberechtigten zu vergeben waren, wie auch das frei gewordene Mandat der Grünen, die nicht mehr zur Wahl antraten, gingen auf das Konto der ÖVP.

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Josef Steiner SPÖ: „Wir sind noch in der Trauerphase.“
Foto: SPÖ

Mit 15 von 23 Sitzen im Gemeinderat verfügen die Türkisen nun über eine zwei Drittel Mehrheit. „Das ist Wahnsinn, ich bin völlig geflasht“, sagt Wohlfart im BVZ-Interview über das gute Resultat. Sie begründet den Erfolg mit einem „guten Gesamtpaket“: „Das Ergebnis ist das, was uns die Leute für fünf Jahre konstante Arbeit zurückgeben. Außerdem haben wir ein tolles Wahlprogramm und ein super tolles breit gestreutes Team“, zeigt sich Wohlfart dankbar. Zum Feiern bleibt der 48-Jährigen aber nur wenig Zeit, muss sie sich doch erst von einer Erkältung auskurieren, bevor der Bürgermeister-Alltag am Mittwoch gleich mit einer wichtigen Bauverhandlung fortgesetzt wird.

SPÖ-Bürgermeisterkandidat Josef Steiner konnte Wohlfart mit 32,26 Prozent der Stimmen nicht gefährlich werden. Im Gemeinderat gelang es den Sozialdemokraten aber, trotz eines Minus von 3,31 Prozent ihre acht Mandate zu halten. „Enttäuschung ist da, wir hätten uns mehr erwartet. Wir sind gerade dabei, das Ergebnis aufzuarbeiten“, so Steiner. Mit Jutta Schmidt wird sich unter den SPÖ-Mandataren jedenfalls ein neues Gesicht finden.

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