Nächtigungsanstieg in Illmitz: „110 Tage pro Bett“. Die Gemeinde Illmitz verzeichnet im Jahr 2017 einen Nächtigungsanstieg von 2,2 Prozent. Nun soll das Projekt Kurort folgen.

Von Bettina Deutsch. Erstellt am 22. März 2018 (05:00)
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Zufrieden. Geschäftsführer Gerhard Haider, Alois Lang vom Nationalpark, Obmann Rudolf Strommer, Stellvertreterin Heidi Galumbo und Gabriele Kroiss bei der Präsentation.
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Mit seinen 117 Metern Seehöhe zählt die Tourismusgemeinde nicht nur zur tiefsten Region Österreichs, aufgrund kontinuierlicher Investitionen hat sich Illmitz mittlerweile als Ganzjahresdestination etabliert. 145.197 Nächtigungen im vergangenen Jahr sprechen für sich.

„Nach Saisonende konnten wir einen Zuwachs von 2,2 Prozent bei den Übernachtungen verzeichnen. Die Auslastung der Betten stieg dabei auf einen Rekordwert. Jedes Bett war durchschnittlich mehr als 110 Tage belegt“, erzählt Tourismusobmann Rudolf Strommer.

Obwohl die Sommermonate nach wie vor zu der am stärksten frequentierten Besucherzeit (August: 34.763 Übernachtungen) zählen, hat man es in der Marktgemeinde geschafft, mit Veranstaltungen diverser Art das ganze Jahr hindurch ein attraktives Angebot bereitzustellen.

Offene Kellertüren als Publikumsmagnet

Die Publikumsmagnete sind die Tage der offenen Kellertüren im März und November sowie die „Pannonian BirdExperience“ des Nationalparks ab Mitte April. Der Großteil der Gästeschar setzt sich zu 63 Prozent aus Österreichern und 29 Prozent Deutschen zusammen, Urlauber aus den Oststaaten sowie der Schweiz rücken jedoch nach.

Nun soll der nächste Coup folgen: Nach Bad Tatzmannsdorf und Bad Sauerbrunn soll die Gemeinde als dritter Kurort des Burgenlandes im Gespräch sein.

„Eine Anpassung der Infrastruktur ist unumgänglich. Mit Arbeitsgruppen wird nun evaluiert, welche Maßnahmen gesetzt werden müssen“, erläutert Tourismusgeschäftsführer Gerhard Haider.