NemoNet: Projekt „sprengt“ Grenzen

Das EU-Projekt NemoNet ermöglicht Jois, Purbach und die slowakische Stadt Modra weitgehende Investitionen.

Erstellt am 27. Mai 2018 | 05:00
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Zusammen. Elisabeth Exl, Projektleiterin Elena Plačaková und Abgeordneter Michal Petrik aus Modra, Purbachs Projektleiterin Sabine Schwarz und Bürgermeister Richard Hermann mit Sophie Deuer.
Foto: BVZ

Ein länderübergreifendes EU-Projekt startet in diesem Jahr in Purbach: „Zusammen mit Jois und der slowakischen Stadt Modra machen wir NemoNet, bei dem es um Neuerungen und Infrastrukturmaßnahmen geht“, so Purbachs Projektbeauftragte Sabine Schwarz.

Die Kooperation mit Gemeinden ist eine der Grundvoraussetzungen dafür, wobei Purbach die führende Rolle einnimmt. Es sollen Maßnahmen in den Bereichen Ökomobilität (Infrastruktur für E-Mobilität und Radtourismus), Wassermanagement (Revitalisierung von Naturteichen) sowie Kultur (Geschichte deutschsprachiger Waldarbeiter, der Huncokári) ergiffen werden. Aber auch zu Vogelhabitaten, Naturschutz und nachhaltigem Tourismus sowie Wassermanagement werden Informationen ausgetauscht.

Konkret will man in Jois einen Rad- und Fußweg zum See parallel zur Seestraße machen. „Auf der rund 1,25 Kilometer langen Strecke zum See gibt es viel Autoverkehr. Da viele auch gern zu Fuß oder mit dem Rad zum See gelangen wollen, soll ein Weg, der durch einen Grünstreifen von der Straße getrennt verläuft, errichtet werden. Damit wird auch der Umweltgedanke getragen“, so Elisabeth Exl, Projektentwicklerin für Jois.

Weiters ist vorgesehen, eine Solarladestation für zwei Autos und zwei Räder zwischen Hauptplatz und Saliterhof errichtet werden. „Die Benützung ist dabei kostenlos. Der Überschuss an produziertem Strom wird ins Netz eingespeist“, so Exl. Zusätzlich wird der Trinkbrunnen am Hauptplatz an eine Trinkwasserleitung angeschlossen. „Hier können sich Radfahrer mit Trinkwasser versorgen“, so Exl.