15 statt 25 Windräder im Windpark Heidehof

Die Anlagen im Windpark Heidehof werden durch leistungsstärkere Modelle ersetzt.

BVZ Redaktion Erstellt am 10. März 2018 | 03:52
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Windräder
Mehr Effizienz. Bis 2020 sollen in Parndorf 25 alte Windräder durch 15 moderne Modelle ersetzt werden.
Foto: BVZ

Parndorf ist eine der Hochburgen der Windkraft der Region: Mehr als 50 Windräder liefern am Parndorfer Hotter Strom aus erneuerbarer Energie.

Damit die Kraft des Windes in Zukunft noch effizienter genützt werden kann, sollen in die Jahre gekommene Anlagen demnächst im Rahmen des so genannten „Repowering“ abgebaut und durch moderne Windräder ersetzt werden.

So auch im Windpark Heidehof südöstlich des Ortsgebietes. Hier drehen sich derzeit 25 Windräder der Energie Burgenland Windkraft. Diese Zahl soll bis 2020 auf 15 reduziert werden, trotzdem wird mit einem höheren Ertrag gerechnet. Denn die neuen Windräder sind mit einer Blattspitzenhöhe von bis 215 Metern höher und leistungsstärker als die bestehenden Anlagen.

Zwei Drittel höhere Erträge durch "Repowering"

Mitte Februar hat eine Infoveranstaltung zum Thema Windkraft-Repowering in Parndorf stattgefunden, worüber Wolfgang Daniel, Gemeindevorstand für Umwelt und Ortsentwicklung, der BVZ berichtete: „Bisher hat es keine einzige Beschwerde seitens der Bevölkerung gegeben, das Echo war durchwegs positiv.

Wir haben uns grafische Darstellungen von allen Ortsteilen aus angesehen. Und ja, von der Heidesiedlung aus gesehen, die am nähesten ist, wirken die Windräder höher, dafür werden es aber auch weniger.“

Laut Wolfgang Daniel würden durch das „Repowering“ auch um zwei Drittel höhere Erträge in die Gemeindekassa gespült werden.

Neue Technologie: Aus für Blinklichter?

Seitens der Gemeinde Parndorf wurde auch eine bedarfsorientierte Nachtsignalisierung gefordert, sprich: Die roten Lichter auf den Windrädern würden nur noch blinken, wenn sich eine Flugmaschine auf 600 Meter annähern würde. Dies sei laut Windparkbetreibern technisch kein Problem, allerdings habe die Austro Control dafür noch kein „grünes Licht“ gegeben, erklärt Wolfgang Daniel.