Jois wird Fair-Trade Gemeinde. Jois ist erste Fairtrade-Gemeinde des Nordburgenlandes und setzt somit ein aktives Zeichen für den Klimaschutz.

Von Saskia Jahn. Erstellt am 05. Oktober 2019 (06:28)
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Gemeinsamer Beschluss. Der Joiser Gemeinderat setzt sich für mehr Regionalität und einen faireren Welthandel ein. Künftig wird es im Gemeindeamt, bei Sitzungen und in den Büros, Fairtrade-Produkte geben.

Als erste Gemeinde im Nordburgenland verabschiedete der Joiser Gemeinderat einstimmig die „Resolution zur Förderung des fairen Handels“. Damit macht sich Jois auf den Weg zur fünften Fairtrade-Gemeinde landesweit, von diesen gibt es bislang vier im Mittel- und Südburgenland. Insgesamt fünf Ziele, die für die offizielle Ernennung erforderlich sind, sollen bis im kommenden Frühling 2020 realisiert werden.

Als künftiger Joiser Fairtrade-Beauftragter fungiert Sascha Krikler. „Um eine ökosoziale Wende herbeizuführen, brauchen wir vor allem mehr Regionalität und einen faireren Welthandel. Jois nimmt mit diesem einstimmigen Beschluss eine Vorreiterrolle im Nordburgenland ein und setzt damit auch ein aktives Zeichen für mehr Klimaschutz“, hält Gemeindevorstand Krikler fest.

Als Fairtrade-Gemeinde wird der faire Handel innerhalb der Ortschaft unterstützt und die Bewusstseinsbildung der Bevölkerung gestärkt. Außerdem soll die Verwendung von Fairtrade-Erzeugnissen unterstützt werden, etwa auch im Einzelhandel oder der Gastronomie.

„Wir sind stolz, dass wir als erste Gemeinde des Nordburgenlandes diesen Schritt gesetzt haben. Der Klima- und Umweltschutz ist unserer Weinbaugemeinde sehr wichtig, daher wird Jois künftig auch glyphosatfrei sein. Somit schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe“, so Bürgermeister Hannes Steurer schmunzelnd.