Viele Pläne für die Palastanlage in Bruckneudorf

Erstellt am 28. Februar 2022 | 06:39
Lesezeit: 2 Min
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Der wiedergewählte Vorstand: Susanne Zabehlicky-Scheffenegger, Heinrich Zabehlicky, Heinz Kolb, Bürgermeister Gerhard Dreiszker, Obmann Franz Schmitzhofer, Gerhard Haberbauer, Herti Schuster und Beatrix Petznek.
Foto: privat
Der Vorstand des Vereins wurde wiedergewählt.
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Bei der Generalversammlung des 1994 gegründeten Vereins „zur Erhaltung und touristischen Nutzung der Römischen Palastanlage von Bruckneudorf“ wurde nicht nur der Vorstand wiedergewählt, sondern über Erreichtes resümiert und Geplantes diskutiert.

Vereinsobmann Franz Schmitzhofer lobte dabei die Unterstützung der Gemeinde, die nicht nur finanzieller Natur ist, sondern auch ganz praktischer Art, indem etwa das Gelände gemäht wird.

Bereits erledigt sind die umfassenden Erhaltungsmaßnahmen und teilweisen Erneuerungen der Informationstafeln, die wetterfest gemacht wurden. Zudem fanden zahlreiche weitere Restaurierungsarbeiten am Mauerwerk statt, basierend auf Bestandsaufnahmen und Empfehlungen des Archäologen Alexander Walser.

Die „Kinderfreunde Bruckneudorf“ spendeten und pflanzten im vergangenen Jahr zehn Apfelbäumchen, die auf dem Gelände prächtig gedeihen. Weitere Restaurierungen des Mauerwerks, die Renovierung des Pultdaches beim Eingang zur Anlage und die Kenntlichmachung des ehemaligen Badegebäudes stehen noch bevor. Des Weiteren wird eine Teilnahme am EU-Projekt „ISTER“ stattfinden, bei dem sich insgesamt 26 Regionen und Institutionen aus acht Ländern des Donauraums mit römischen Siedlungen und dem Straßennetz befassen werden.

Zudem wirkt der Verein an einer geplanten Ausstellung mit, bei der eine kleine Auswahl an Exponaten der über 6.000 Fundstücke, die im Zuge der Bautätigkeiten rund um die A4 und A6 ans Tageslicht befördert wurden, gezeigt wird. Die Ausstellung soll im kommenden Jahr im 1. Stock des Gemeindeamtes ihre Pforten öffnen.

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