Hallenbad: Positive Signale aus der Landesregierung

Für die Finanzierung des momentan wegen baulicher Mängel gesperrten Hallenbades in Neusiedl am See könnte es eine gemeinsame Lösung zwischen Stadtgemeinde und Land Burgenland geben.

Birgit Böhm-Ritter
Birgit Böhm-Ritter Erstellt am 30. Dezember 2020 | 11:48
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In Verhandlungen: Stadtrat Heinz Zitz, Vorsitzender des Beirates der Freizeitbetriebe GmbH, Landesrat Heinrich Dorner und Bürgermeisterin Elisabeth Böhm
Foto: Stadtgemeinde Neusiedl am See

"Es wird eine gemeinsame Lösung mit dem Land Burgenland für das unter Denkmalschutz gestellte Hallenbad angestrebt. Erste Gespräche zwischen Landesrat Mag. Heinrich Dorner und Bürgermeisterin LAbg. Elisabeth Böhm sowie dem Vorsitzenden des Beirates der Freizeitbetriebe GmbH Stadtrat Mag. Heinz Zitz sind durchwegs positiv verlaufen", heißt es in einer Aussendung der Stadtgemeinde Neusiedl am See.

Die Burgenländische Landesregierung habe ihre Bereitschaft, die Stadtgemeinde bei der Erhaltung und Sanierung des Hallenbades zu unterstützen einmal mehr bekräftigt. Der nächste Schritt sei die Erarbeitung eines umfassenden Finanzierungsplans für die notwendige Generalsanierung.

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Finanzielle Unterstützung werde es aus Mitteln des Bundesdenkmalamtes geben, auch vom Bundesministerium werde ein Zuschuss erwartet. Immerhin gehe es um die Erhaltung des einzigen denkmalgeschützten Hallenbades Österreichs. Die Teilunterschutzstellung des Hallenbades wurde wie berichtet am 27. November  vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt. 

„Das Hallenbad in Neusiedl am See ist eine wichtige Institution nicht nur für die Stadt, sondern für den gesamten Bezirk. Es ist wichtig, dass unsere Kinder in einer entsprechenden Einrichtung schwimmen lernen und auch die Schulen die Sporteinrichtung nutzen können. Die gesamte Freizeitanlage wird gerne von Jung und Alt genutzt, weil Schwimmen allen Spaß macht und für allgemeines Wohlbefinden sorgt ebenso wie die Saunalandschaft, die vielen fehlt. Die Erhaltung unseres Hallenbades liegt wirklich vielen Menschen am Herzen, auch mir, deshalb setze ich mich weiterhin mit voller Kraft dafür ein,“ so Bürgermeisterin LAbg. Elisabeth Böhm.