Schilfbrand dank Black Hawk Hubschrauber gelöscht. Nach insgesamt 28 Stunden im Einsatz konnte die Feuerwehr Illmitz am Samstagnachmittag gegen 16:30 Brand aus melden.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 04. April 2020 (17:18)

Eine Schilffläche von rund 500 Hektar im Seevorgelände stand seit Freitagmittag in Brand. Trockenheit und Wind machten den Feuerwehrleuten in der Nacht zu schaffen. Dadurch wurde auch der Funkenflug begünstigt.

Seit Samstagvormittag waren daher auch zwei Black-Hawk Hubschrauber vom Bundesheer in Illmitz im Löscheinsatz. Sie brachten abwechselnd Wasser zu der Feuerstelle. Die Hubschrauber waren jeweils mit einem Löschbehälter mit einem Volumen von 3.000 Litern ausgestattet. Einer der beiden Hubschrauber wurde an Land befüllt, der andere löschte das Feuer direkt mit Seewasser. "Das Löschen per Hubschrauber funktioniert, ein Ende des Brandes sei bereits absehbar," meldete der Bezirksfeuerwehrkommandant Ronald Stankovics unmittelbar nach Einsatzbeginn.

Die Löscharbeiten gestalteten sich für die Feuerwehr ohne Hubschrauber schwierig: „Auf der Landseite ist sumpfiges Gebiet, im Wasser ist es zu seicht, um mit Löschbooten heranzukommen", sagte Alois Kracher von der Feuerwehr Illmitz. „Man kommt an den Brandherd, der mehrere hundert Meter innen im Schilfgürtel ist, nicht heran“, so Kracher.

Gegen Ende breitete sich der Brand allerdings immer näher in Richtung offener Seefläche aus, weshalb auch ein Feuerwehrboot aus Mörbisch alarmiert wurde. Im Einsatz an Land wurde die Feuerwehr Illmitz von den Wehren Apetlon und Wallern, in der Luft vom Österreichischen Bundesheer sowie vom Flugdienst der Landesfeuerwehrverbände Burgenland und Niederösterreich unterstützt.