Parndorf bereitet sich auf Blackout vor

Erstellt am 23. Mai 2022 | 04:55
Lesezeit: 2 Min
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Gemeindevorstand Wolfgang Daniel präsentiert die neue Notbetankungsanlage beim Dieseltank des Bauhofs.
Foto: zVg/Daniel
Die Gemeinde rüstet sich für einen möglichen Stromausfall.
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Die Gemeinde bereitet sich unter der Projektleitung von Gemeindevorstand Wolfgang Daniel (LIPA) mit verschiedensten Maßnahmen auf ein Blackout-Szenario vor.

Zuletzt wurde eine Notbetankungsanlage beim Dieseltank des Bauhofs installiert, um bei einem Blackout und daraus länger andauernden Stromausfall eine Betankung mit Diesel für die gemeindeeigenen Fahrzeuge sowie jene der Feuerwehr zu gewährleisten.

Dies sei ein weiterer wichtiger Schritt nach unzähligen erfüllten Meilensteinen zur Blackout-Vorsorge, welche bereits umgesetzt wurden, erklärt Daniel. So sei der Katastrophenschutzplan überarbeitet und adaptiert sowie eine Photovoltaik-Anlage samt Batteriespeicher bei der Feuerwehr errichtet worden. Außerdem seien alle Kanalhebewerke mit einer Einspeisemöglichkeit für die Notstromversorgung nachgerüstet worden.

Wolfgang Daniel skizziert außerdem weitere geplante Schritte, die der Gemeinde im Fall der Fälle helfen sollen. Geplant ist die Anschaffung eines Notstromaggregates für die Pumpstationen sowie die Erweiterung des Batteriespeichers bei der Feuerwehr, um auch über Tage autark fungieren zu können. Beide Projekte sind bereits budgetiert und werden 2022/23 umgesetzt.

Ebenso wurde bereits bei der Planung des Veranstaltungszentrums, welches demnächst errichtet werden soll, auf Autarkie, Notstromversorgung und Räumlichkeiten für die Katastrophenhilfe Bedacht genommen, um zukünftig die Bevölkerung in einem Blackoutfall noch besser unterstützen zu können.

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