Wunderkind begeistert mit selbst komponierter Oper. Mit ihrer selbst komponierten Oper „Cinderella“ will Alma Deutscher im Juli das Publikum im Schloss Kittsee verzaubern.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 14. Juni 2017 (11:20)
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Erfolgreich. Die, 2005 geborene Britin Alma Deutscher hat sich in der Musikwelt längst einen Namen gemacht.
Anna Huix

Nach fünfjähriger Pause wartet das Sommerfestival Kittsee neben einem fulminanten Rahmenprogramm (die BVZ berichtete) mit einem ganz besonderen Gastauftritt auf. Das britische Wunderkind Alma Deutscher wird am 12. Juli einen Abend lang das Publikum mit ihrer selbst komponierten Oper „Cinderella“ begeistern.

Erste Kompositionen im Alter von vier Jahren

Gerade einmal zwölf Jahre ist sie alt, ihren internationalen Durchbruch hat sie jedoch längst hinter sich. Im Alter von zwei Jahren begann sie Klavier zu spielen, ein Jahr später folgte die Leidenschaft für die Violine. Die Improvisation simpler Melodien führte sie im Alter von erst vier Jahren zur Komposition ihrer ersten kurzen Oper, drei Jahre später folgte Stück Nummer zwei: „The Sweeper of Dreams“.

Neben zahlreichen weiteren Musikwerken schrieb sie im Alter von neun Jahren ihr erstes Violinkonzert, welches 2015 mit dem Oviedo Filarmonia Orchester Premiere feierte, lediglich ein Jahr später vollendete sie die erste Oper in voller Länge – „Cinderella“ war geboren. Das Stück, das auf Deutsch gesungen wird, verlegt die Geschichte von „Aschenputtel“ in ein Opernhaus, das von zwei untalentierten Primadonnen – Cinderellas Stiefschwestern – beherrscht wird. Cinderella, eine begnadete Künstlerin, darf hingegen nicht auftreten, findet jedoch bei einem Poeten ihr Liebesglück.

Das Kunstwerk wurde im Dezember 2016 in Wien uraufgeführt, Musikgrößen zeigen sich seither vom Ausnahmetalent begeistert. Und das macht sie letztendlich zu dem, was man ein Wunderkind nennt.