385 gültige Unterschriften gegen Kloster. Mit 23. Jänner reichten die Volksabstimmung-Initiatoren gegen das geplante Kloster-Projekt die Unterschriftenlisten ein.

Von Pia Reiter. Erstellt am 27. Januar 2017 (12:15)
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Pfarrgründe. In St. Andrä am Zicksee stiftete die Diözese Grund für ein christlich-orthodoxes Kloster. Gegner laufen dagegen Sturm und sammelten Unterschriften für eine Volksabstimmung.
BVZ

Nach der Volksbefragung wird es nun eine Volksabstimmung zum geplanten christlich-orthodoxen Kloster geben, am vergangenen Montag reichte Gerhard Mauersics 405 Unterschriften gegen das Projekt im St. Andräer Gemeindeamt ein ( BVZ.at berichtete, siehe hier und unten). Dieser zeigte sich bereits da optimistisch: „Es sollte reichen, auch wenn ein paar Unterschriften gestrichen werden.“

Mittlerweile steht fest: Nach einer ersten Überprüfung sind 385 Unterschriften gültig, für die Abhaltung einer Volksabstimmung waren aber nur 329 notwendig. Für den Initiator steht fest: „Es ist ein offensichtliches Interesse da, dass nicht umgewidmet wird. Ich gehe mit Zuversicht in die Volksabstimmung.“

Gemeinderatsbeschluss soll aufgehoben werden

Konkret geht es bei der Volksabstimmung um die Aufhebung eines einstimmigen Gemeinderatsbeschlusses vom 2. November 2016 (Top 14), wo die 8. digitale Änderung des Flächenwidmungsplanes beschlossen wurde. Das könnte auch Auswirkungen auf vier weitere Projekte haben, die von der Umwidmung ebenfalls betroffen sind.

Die weitere Vorgangsweise beschreibt Bürgermeister Erich Goldenitsch (SPÖ) so: „Innerhalb von vier Wochen hat der Gemeinderat einen Bescheid zu erlassen über die Einleitung einer Volksabstimmung, diese muss dann innerhalb von drei Monaten durchgeführt werden.“

Ein Termin für die Volksabstimmung ab April wird als realistisch angenommen.