Autodrom-Wagen am Kirtag entwendet. Im Vorfeld des St. Andräer „Zeislkiritogs“ wurde ein Autodrom-Wagen entwendet und rund 500 Meter bis zur Ortstafel geschoben. Die Drahtzieher blieben unbekannt.

Von Klaus Zwinger. Erstellt am 09. September 2021 (04:44)
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zVg

Eine kuriose Geschichte ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Freitags vor Beginn des St. Andräer „Zeislkiritogs“. Dort wurde nämlich vor Betriebsbeginn einer der Autodrom-Wägen entwendet und in weiterer Folge 500 Meter bis zur St. Andräer Ortstafel geschoben.

Falsche Dimension für Lausbubenstreich

Von einem Lausbubenstreich kann man in dem Zusammenhang wohl nicht mehr sprechen, „ein derartiger Wagen wiegt nämlich 250 bis 300 Kilo und kostet neu rund 4.000 Euro“, so Sigrid Gasch, die Lebensgefährtin des Betreibers Alfred Bleich. Die Sache ging allerdings insofern gut aus, als dass der Wagen mithilfe der St. Andräer Jugend, die auch den „Zeislkiritog“ organisierte, binnen kurzer Zeit geborgen werden konnte.

Dank an die St. Andräer Jugend

„Dafür möchte ich mich ganz, ganz herzlich bedanken. Bis auf ein Teil, das wir aber selber ersetzen konnten, wurde alles wiedergefunden und der Wagen ist auch schon wieder in Betrieb“, so Gasch, die zuvor ihrem Unmut auf Facebook Ausdruck verlieh und die Verantwortlichen aufforderte, sich zu stellen. Dies geschah zwar nicht, da sich der Schaden allerdings in Grenzen hält, wird wohl von einer Anzeige abgesehen werden.