Fahrlässig: Asche im Plastikkübel als Brandursache. Der Brand in einem Wirtschaftsgebäude in Sankt Andrä am Zicksee wurde fahrlässig herbeigeführt. Das ergab die  Brandursachenermittlung des Landeskriminalamtes.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 01. Juli 2019 (08:15)
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Am Sonntagabend teilte die Landespolizeidirektion Burgenland mit, dass der Brand von einer - vermeintlich erkalteten - Asche eines Holzkohlengrill herrührt, die in einem Plastikkübel gelagert war. Der Kübel stand neben gelagerten Baumaterialen wie Holzpfosten, Bretter, Brennholz und Mülleimer im Hof des Gebäudes.

Die Asche „entzündete sich höchstwahrscheinlich wieder“, hieß es in der Mitteilung der Polizei. Dadurch wurden vor dem Gebäude lagernde Holzpfosten in Brand gesetzt und so entstand der Vollbrand des Wirtschaftsgebäudes, welches zur Gänze vernichtet wurde. Eine benachbarte Lagerhalle wurde durch diesen Vorfall im Bereich der Giebelmauer und der Dacheindeckung ebenfalls beschädigt.

Der Brand brach am Sonntag Mitternacht aus (wir hatten berichtet, siehe unten). Ein aufmerksamer Nachbar alarmierte die Feuerwehr, die mit 65 Mann und 9 Fahrzeugren ausrückte. Im Einsatz befanden sich die Freiwilligen Feuerwehren aus Sankt Andrä am Zicksee, Tadten und Frauenkirchen.