Grundsteinlegung für orthodoxes Kloster verschoben. Die Grundsteinlegung für das erste orthodoxe Kloster Österreichs im burgenländischen St. Andrä am Zicksee muss aufgrund der Coronakrise verschoben werden, teilte die griechisch-orthodoxe Kirche am Montag laut Kathpress mit.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 11. Mai 2020 (12:56)
Pfarrgründe. In St. Andrä am Zicksee stiftete die Diözese Grund für ein christlich-orthodoxes Kloster. Gegner laufen dagegen Sturm und sammelten Unterschriften für eine Volksabstimmung.
BVZ

Der Festakt war ursprünglich für 27. Juni geplant. Die Kirche wolle nun einen neuen Termin bekanntgeben, sobald es die Situation zulasse.

Der orthodoxe Metropolit Arsenios Kardamakis bedauere die Verschiebung, hieß es vonseiten der orthodoxen Kirche. Das Kloster "Maria Schutz" soll aus vier Trakten bestehen, in der Mitte ist eine Kirche vorgesehen. Diese soll in einem ersten Schritt errichtet werden, ihr Bau ist bereits ausfinanziert. Danach folgen die weiteren Gebäude, darunter die Zellen für die Mönche, Empfangsräume und eine Bibliothek.

Acht bis zwölf Mönche sollen im Gebäude Platz finden, auch ein Gästehaus ist geplant. Schon seit einigen Jahren lebt die orthodoxe Mönchsgemeinschaft in einem angekauften Haus in St. Andrä am Zicksee.