Klosterprojekt: 136 Unterschriften nachgereicht. Nachdem bei der ersten Einreichung der Projektgegner des Orthodoxen Klosters in St. Andrä am Zicksee (Bezirk Neusiedl, wir berichteten, siehe ganz unten) zahlreiche Unterschriften beanstandet wurden, endete Faschingdienstag die Frist für mögliche Nachbesserungen.

Von Pia Reiter. Erstellt am 01. März 2017 (09:40)
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Pfarrgründe. In St. Andrä am Zicksee stiftete die Diözese Grund für ein christlich-orthodoxes Kloster. Gegner laufen dagegen Sturm und sammelten Unterschriften für eine Volksabstimmung.
BVZ

Fristgerecht wurden 136 nachgebesserte Unterschriften abgegeben. 93 davon müssen vollständig und richtig sein, damit eine Volksabstimmung zustande kommt. Insgesamt sind 329 gültige Unterschriften erforderlich, damit eine Volkabstimmung nach dem Gesetz eingeleitet werden kann. Derzeit werden gerade Adressen und Geburtsdaten abgeglichen, dann wird der Gemeinderat in einer Sitzung über die Gültigkeit entscheiden.

Außerdem holt man sich in St. Andrä am Zicksee Hilfe von der Gemeindeabteilung des Landes, die beratend zur Seite steht. Am Freitag wird es dazu ein Treffen in Eisenstadt geben, wo auch genau auf die Schriftart geschaut wird. Mit einer Entscheidung des Gemeinderates wird nach dem 12. März gerechnet.