Friedl (SPÖ) und Falb-Meixner (ÖVP) gehen in 2. Runde. In Zurndorf kam es am heutigen Wahlsonntag zu keiner Entscheidung bei der Bürgermeisterwahl.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 01. Oktober 2017 (18:18)
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Werner Friedl und Werner Falb-Meixner
zVg

Keiner der vier Kandidaten konnte mehr als 50 Prozent der Wählerstimmen für sich gewinnen. SPÖ-Kandidat Bürgermeister Werner Friedl (45,56 Prozent) und ÖVP-Kandidat Werner Falb-Meixner (34,56 Prozent) gehen am 29. Oktober in die Stichwahl, die Kandidaten der FPÖ und der Interessensgemeinschaft Zurndorf Johannes Meixner und Petra Göltl spielten bei der Bürgermeisterwahl keine Rolle.

Das Duell Friedl gegen Falb-Meixner ist kein Neues, sondern eine Neuauflage des Duells aus dem Jahr 2007. Damals ging die Stichwahl zugunsten des ÖVP-Mannes aus.

Bei der Gemeinderatswahl musste die SPÖ eine herbe Niederlage einstecken. Erstmals seit 1977 haben die Sozialdemokraten in Zurndorf keine Mehrheit im Gemeinderat.

Die SPÖ verlor 18,87 Prozent und damit vier Mandate, ein Mandat (+3,61 Prozent) konnte die ÖVP dazugewinnen, über den Gewinn von drei Mandaten (+14,92) aus dem Stand darf sich die Interessensgemeinschaft Zurndorf freuen.

Die Mandatsverteilung: SPÖ 9, ÖVP 6. FPÖ 3, IGZ 3