30.000 Gäste beim Surf-Event in Neusiedl am See

Erstellt am 05. Mai 2022 | 06:00
Lesezeit: 3 Min
Erwartungen der Veranstalter erfüllt, Pläne für 2023 werden bereits geschmiedet.
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Sommer, Sonne, spektakuläre Surfstunts und Party. Das sind Schlagwörter, die man sofort mit dem Surf Opening am Neusiedler See verbindet. Heuer erfüllte der Event jedenfalls die Erwartungen seiner Fans. 30.000 waren es, die sich zwischen 27. April und 1. Mai im Neusiedler Seebad tummelten. Die Stimmung war gut, eine euphorische Bilanz der Veranstalters gibt es dennoch nicht. Auch wenn im Vorfeld von 30.000 erwarteten Besuchern gesprochen wurde, ist man doch andere Zahlen gewohnt. 2018 waren es etwa 75.000 Gäste, die nach Neusiedl am See kamen.

„Die Besucher waren doch sehr auf Abstand bedacht.“

Das Corona-Virus beeinflusse immer noch das Besucherverhalten, erklärt Veranstalter Georg Kloibhofer im BVZ-Gespräch. „Die Besucher waren doch sehr auf Abstand bedacht. Speziell bei den Partys war das zu beobachten. Es war sehr viel Bewegung aus dem Zelt raus und wieder rein.“ Ein Wermutstropfen war auch das Gewitter am Sonntag. Um 16 Uhr musste die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden.

Gut angekommen ist jedenfalls das Familienfest am Freitag, das auf Initiative des Burgenländischen Landesjugendreferates und Landesrätin Daniela Winkler im Rahmen des Surf Openings über die Bühne ging. Schon am Vormittag kamen burgenländische Schulklassen mit 500 Kindern, die unter dem Motto „Schule am Strand“ verschiedenste Trendsportarten ausprobieren durften, nachmittags stand der Tag dann ganz im Zeichen der Familien. „Wir hatten noch nie so viele Kinder in den Hüfburgen und noch nie so viele Kinder, die mit dem Riesenrad gefahren sind“, freut sich Kloibhofer und hofft auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Dann soll das Surfevent wieder wie früher an zwei Wochenenden über die Bühne gehen. „Wir haben schon einige Ideen. Vielleicht widmen wir ein Wochenende dem Hobbysport“, verrät Kloibhofer. Einer Vertragsverlängerung mit der Stadtgemeinde und der Burgenland Tourismus GmbH sieht Kloibhofer jedenfalls optimistisch entgegen. „Mit der diesjährigen Performance sollte das kein Problem sein“, hofft er.

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