Hund in Mönchhof vergiftet!. Ein eineinhalb Jahre alter Yorkshire Terrier hat in Mönchhof eine Gift-Attacke mit einem präparierten Gurkenstück überlebt.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 24. Januar 2020 (05:43)
Benny hat noch einmal Glück gehabt: Nachdem er Rattengift gefressen hatte, konnte er in der Neusiedler Tierklinik gerettet werden.
zVg/Hoffmann

„So etwas wünsche ich nicht einmal meinem ärgsten Feind“, sagt die Mönchhoferin Karin Hoffmann im Gespräch mit der BVZ.

Sie hat nervenaufreibende Tage hinter sich, in denen sie um das Leben ihres Hundes, dem eineinhalb Jahre alten Yorkshire Terrier „Benny“, gebangt hat.

Um Neujahr herum dürfte der Vierbeiner im Garten des Wohnhauses der Familie Hoffmann in der Mönchhofer Kreuzjoch-Siedlung Gift gefressen haben.

„Circa ein Drittel von einer geschälten Salatgurke ist im Garten gelegen. Nachdem der Hund keine Vergiftungserscheinungen hatte, haben wir uns nichts dabei gedacht und die Gurke entsorgt.“

Doch am 6. Jänner werden die Wirkungen des Gifts schlagartig akut: Benny bekommt Durchfall und muss sich erbrechen. Seine Besitzer vermuten, dass der Hund wohl während der Feiertage etwas Schlechtes gefressen haben könnte und fahren mit ihm in die Tierklinik in Neusiedl am See.

Dort bekommt der kleine Yorkshire Terrier eine Infusion und wird wieder nach Hause entlassen. Eine Vergiftung wird zu diesem Zeitpunkt noch nicht vermutet. „In der Nacht haben dann die Blutungen eingesetzt“, erinnert sich Karin Hoffmann.

Mit inneren Blutungen wird der Hund erneut auf schnellstem Weg in die Tierklinik gebracht. Aufgrund der Symptome lautet der Arztbefund: Vergiftung durch Rattengift. Frisst ein Tier ein solches Rodentizid, setzen oft erst Tage später lebensbedrohliche innere Blutungen ein. Doch Benny hat Glück: Weil er offenbar nur eine kleine Menge des Gifts zu sich genommen hat und tags zuvor schon eine Infusion bekommen hatte, kann das Leben des kleinen Terriers gerettet werden.

„Wir haben noch Untersuchungen ausständig, aber der Hund ist jetzt hoffentlich über den Berg“, ist seine Besitzerin erleichtert. Eine Erklärung für die grausame Gift-Attacke hat Karin Hoffmann nicht. Für andere Hundebesitzer in Mönchhof, insbesondere in den Wohnsiedlungen im Unteren und Oberen Kreuzjoch, möchte sie nun ein Zeichen setzen und zu besonderer Vorsicht mahnen - beim Gassi gehen mit dem Vierbeiner, aber auch im eigenen Garten.