Neusiedl am See: Hund im eigenen Hof vergiftet

Erstellt am 06. Mai 2022 | 05:41
Lesezeit: 2 Min
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Bessere Zeiten: Hier ging es Waska, der Hündin von Hannes Häussler (rechts im Bild) noch gut.
Foto: zVg
Die Familie Häussler trauert um ihre tödlich vergiftete Hündin „Waska“.
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In Neusiedl am See treibt ein Tierquäler sein Unwesen. Als Hündin Waska im März dieses Jahres unübliches Verhalten an den Tag legte, hat man die Zeichen nicht gleich erkannt. „Wir dachten, vielleicht setzt jetzt langsam das Alter ein, sie war zu dem Zeitpunkt doch schon neun Jahre alt“, so Besitzer Hannes Häussler. Als die Hündin schließlich am 5. April auch die Fähigkeit zu gehen verlor, war klar, dass es sich um keine Alterserscheinungen handelt. Nach einem Besuch bei der Neusiedler Tierärztin Irene Mädl und einem weiteren in der Tierklinik Hainburg wurde mittels Blutbild festgestellt, dass die Hündin mit Rattengift vergiftet wurde. Dies manifestierte sich in äußerst schlechten Blut- und Leberwerten.

„Wir dachten, vielleicht setzt jetzt langsam das Alter ein,
sie war zu dem Zeitpunkt doch schon neun Jahre alt“
Hunde-Besitzer Hannes Häussler

Die Tierärzte rieten Häussler, auf alltäglichen Wegen Ausschau nach dem Gift zu halten. Schließlich wurde er in seinem eigenen Garten, etwa einen Meter von seinem Zaun entfernt, fündig. Jemand, dem die Hündin unliebsam war, dürfte das Gift wohl über den Zaun geworfen haben. Am 7. April starb Waska schließlich an den Folgen der Vergiftung. Häussler ging anschließend zur Polizei, um den Vorfall zu melden. Auf die Frage, ob er jemanden verdächtigen könne, antwortete er bloß: „Was soll ich jemanden so einer Tat beschuldigen, bloß weil er mir vielleicht unsympathisch wäre? Das gibt nur böses Blut. Was geschehen ist, ist geschehen. Davon käme Waska auch nicht wieder.“

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