Start für „Leithapfad“ in Bruckneudorf. Am Leitha-Ufer soll ein Lehrpfad mit Erholungszone entstehen. Aber die Finanzierung ist noch nicht geklärt.

Von Otto Havelka. Erstellt am 11. März 2017 (06:14)
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Aktueller Plan für die Errichtung des „Leithapfades“ mit Erholungsgebiet.
Schütz

SP-Umweltgemeinderat Berhard Schütz will „nicht länger warten“. Nach massiven Rodungsarbeiten am Leitha-Ufer vor drei Jahren und der Vorlage eines „Renaturierungsprojektes“ des Flusses im Jahr 2015 „ist bis heute nichts geschehen“, klagt er. Mittlerweile ist die Uferzone von Gestrüpp wieder komplett zugewachsen.

Infotafeln, Bänke, Tische und Mistkübeln

Nun startet er ein eigenes Projekt „Leithapfad“. Von der Leithabrücke weg, soll entlang des Leithadammes hinter Kindergarten und Hort auf rund 300 Meter ein Lehrpfad mit Erholungszone eingerichtet werden.

Nicht heimische Gehölze und Pflanzen wie etwa Götterbaum, Drüsiges Springkraut, Japanischen Staudenknöterich, aber auch Wildbrombeersträucher sollen entfernt und heimische Gehölze aufgeforstet werden.

Infotafeln über Fischarten in der Leitha, Pflanzen, Vögel, Insekten, Reptilien an der Leitha sowie über den Fluss selbst sollen ebenso aufgestellt werden wie Bänke, Tische und Mistkübeln.

„Wir wollen zeigen, wie es aussieht, wenn man das Ufer pflegt“, erklärt Schütz: „Wie das Projekt finanziert wird, ist aber noch unklar. Gemeinde, Fischerverein, Verschönerungsverein und auch die Firma Luef-Garten unterstützen zwar das Projekt, aber das wird nicht reichen. „Ich hoffe, dass auch der Letha-Wasserverband und das Land etwas beisteuern.“