St. Andrä am Zicksee stimmt am 11. Juni ab

Am Sonntag geht trotz angekündigtem Projekt-Rückzug die Volksabstimmung zum griechisch-orthodoxen Kloster über die Bühne.

Pia Reiter
Pia Reiter Erstellt am 07. Juni 2017 | 08:58
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Pfarrgründe. In St. Andrä am Zicksee stiftete die Diözese Grund für ein christlich-orthodoxes Kloster. Gegner laufen dagegen Sturm und sammelten Unterschriften für eine Volksabstimmung.
Foto: BVZ

Nach der bereits stattgefundenen Bürgerbefragung sind am Sonntag die St. Andräer nochmals aufgerufen, über die 8. digitale Änderung des Flächenwidmungsplanes der Marktgemeinde St. Andrä am Zicksee abzustimmen.

Durch Unterschriftenaktion eigeleitet

Die Volksabstimmung wurde durch eine Unterschriftenaktion der Projektgegner eingeleitet. Die geplante Umwidmung umfasst nicht nur das griechisch-orthodoxe Kloster, auch vier andere Änderungsfälle sind davon betroffen.

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So heißt es für die Erweiterung der Siedlung in der Bahngasse durch die OSG bis jetzt bitte warten. Der geplante Standort liegt im südlichen Bereich des Siedlungsgebietes neben dem Friedhof, dort sollen vor allem Wohnungen für junge St. Andräer gebaut werden.

Auch die Ausweitung des Bauland-Betriebsgebietes in der Wienerstraße konnte bis jetzt nicht erfolgen. Dadurch soll die Erweiterung eines bereits ansässigen Handelsbetriebs sowie die Möglichkeit zur Ansiedelung einer Schlosserei ermöglicht werden.

„Bauland Sondergebiet Kloster“

Änderungsfall 3 betrifft das griechisch-orthodoxe Kloster, das auf circa 76.000 Quadratmetern entstehen soll, umgewidmet in „Bauland Sondergebiet Kloster“ sowie bebaut würden dafür etwa sechs Prozent der Fläche.

Im Bereich der Bahngasse 47 soll die hintere Widmungsgrenze der bereits bebauten Parzelle auf die gesamte Grundstücksfläche ausgedehnt werden, dadurch soll die Errichtung eines Nebengebäudes ermöglicht werden. Auch auf die geplante Errichtung eines Würstelstandes am Zicksee könnte das Abstimmungsergebnis Auswirkungen haben. „Der Gemeinderat steht zum Beschluss über die Änderung des Flächenwidmungsplanes“, heißt es in einem Infoschreiben, dass von Seiten der Gemeinde ausgeschickt wurde.