KREBS ist kein TABU!! Sagt Werner ACHS aus GOLS!!

Beitrag von Leserreporter Laus77 (Werner.Achs@gmx.at).

Erstellt am 05. November 2020 | 16:13
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Foto: Werner Achs, Laus77

Der größte Weinort Österreichs, GOLS, ist nicht nur wegen seines edlen Rebensaftes bekannt. Jetzt hat sich auch ein junger Mann hervorgetan, dem das Schicksal bereits seid einigen Jahren übel mitspielt.

Werner M. ACHS

Nicht der der bereits über die Landesgrenzen hinaus bekannte Winzer, NEIN! Dieser ist ein paar Jahre jünger und nicht minder, durch bereits einige Falstaff-Siege mit seinen edlen Weinen bekannt, erfolgreich.

Jener 43jährige Werner ACHS, der sich im Bezirk bereits durch ein mit Werbung vollgepflastertes Gratis-Medium über die Bezirksgrenzen hinaus, einen Namen gemacht hat.

Jener KREBS-Blogger, Künstler (Acryl-Malerei) und Journalist und Autor (sein Erstlingswerk ist bereits in Arbeit) der mit seiner Facebook-Seite "WERNER ACHS - LEBEN mit seltenem KREBS" aufmerksam macht um Betroffenen, Angehörigen oder Freunden zu helfen. Jener Kurvenkratzer bzw. InfluCancer (abgewandelt vom englischem "Influencer") der auch für die österreichische Krebs-Seite www.influcancer.com als Blogger tätig ist und dadurch auch bereits einer Einladung nach BERLIN zur ersten internationalen, digitalen Krebs-Konvention "YES!Con" gefolgt ist.

Da konnte er auch sein Netzwerk mit anderen bekannten Krebsbloggern wie Martina HAGSPIEL (Gründerin-Kurvenkratzer), Claudia ALTMANN-POSPISCHEK ("Claudias Cancer Challenge") , Alexander GREINER (Autor von "Als ich dem Tod in die Eier trat") oder aus Deutschland erweitern und sich Tipps holen. War eine super Erfahrung auch auf prominente Unterstützer wie u.a. Joko WINTERSCHEIDT ("Das Duell um die Welt", "Berlin Late Night" oder "Joko und Klaas" auf Pro Sieben) , Susan SIDEROPOLOUS (ehem. "Gute Zeiten, schlechte Zeiten"), Alexander MAZZA (TV-Moderator), Tim MÄLZER (TV-Koch) und Co. zu treffen. Mehr dazu natürlich auf seiner Facebook-Seite.

Jener Werner ACHS, der laut über seine eigene KREBS-Erkrankung(en) schreibt und spricht. Jener junge Mann, der sich zu diesem TABU-Thema äußert und sich kein Blatt mehr zu diesem Thema vor den Mund nimmt. Ja, eine Krebserkrankung ist mehr als tragisch und ganz sicher auch ungerecht. Aber man kann damit leben und das lebt der GOLSER auch bereits seit der Diagnose 2015 vor. Damals begann alles mit geschwollenen Lymphknoten am Hals nach einer Zahnbehandlung. Da nahm sein ungewisses Schicksal seinen Lauf. "Morbus Castleman", eine sehr, sehr seltene Lymphdrüsen-Krebsart, die so ca. alle 10 Jahre nur einmal in Österreich vorkommt und im KH Eisenstadt noch nie Jemand hatte, lautete damals die Diagnose. Und ein paar Monate später stellte sich noch heraus, dass in der linken Leiste ebenfalls Lymphknoten geschwollen sind. Dadurch "Multizentrisch" und noch schlimmer. Aber Werner kämpfte dagegen an (obwohl er sich selbst nicht als Kämpfer sieht) und ging nach Wechsel ins AKH-Wien und einer Antikörpertherapie mit Siltuximab (das Mittel wurde erst 2013 in der EU zugelassen) in Remission. In der Zeit ging er auch weiter seiner Arbeit am Bezirksgericht Bruck/L. nach.

Mit viel Sport und Bewegung und einem weit gesünderen Lebenswandel war aus seiner Sicht ein super Jahr 2017. Doch bereits im März 2018 sollte sich das ändern. Ein Stechen in der rechten Brust, dass von Einer seiner Arbeitskolleginnen (Ex-Brustkrebs-Patientin!!) am BG als "NICHTS" abgetan wurde, sollte sein Schicksal wieder erheblich beeinträchtigen.
"Morbus Castleman" wieder retour und zusätzlich noch ein Plasmozytom (Blutkrebs/Leukämie) lautete die abermals niederschmetternde Diagnose. Aber Werner wurde es nicht müde dagegen anzukämpfen! Er raffte sich wieder auf, ließ Strahlentherapie (17 Mal), Chemo- und Immuntherapie (noch immer laufend) und auch eine Stammzelltransplantation (mit Eigenstammzellen) über sich ergehen. Und er wird es weiter nicht müde, KREBS als eine KRANKHEIT und NICHT sofort als TODESURTEIL zu sehen!! Und das möchte er auch in die WELT hinaustragen!

Auch wenn man an einer bis dato unheilbaren KREBS-KRANKHEIT (O-Ton in seinem Befund von seiner Professorin aus dem AKH Wien) leidet und auch die zweite Lymphdrüsen-Krebsgeschichte, bei der immer wieder Rezidive (Wiederkehr) zu erwarten sind, lebt er vor, dass es sich weiterhin lohnt zu LEBEN! Und das soll auch anderen Menschen die HOFFNUNG geben!! Und da möchte er so Viele wie möglich erreichen, sich nicht aufzugeben, dagegen anzukämpfen und einfach zu LEBEN!!