Burgenländer räumen bei Weinprämierung ab. Burgenländischer Doppelsieg bei der deutschen Weinprämierung „Vaihinger Löwe“.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 02. Juni 2019 (04:44)
Siegerlächeln. Württemberger Weinkönigin Julia Böcklen, Markus Drautz, Dr. Dieter Blankenhorn, Florian Solymari (Staatsweingut Weinsberg), Dörthe Steiner (Weingut Hillinger), Markus Kirnbauer, Markus Lentsch, Martin Fischer, Sebastian Müller (Weingut Gager) und die deutsche Weinkönigin Carolin Klöckner.
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Der „Vaihinger Löwe“ hat sich über 26 Jahre mit der Prämierung der besten Lemberger/Blaufränkisch in Deutschland einen Namen gemacht. Jetzt haben sich die Weinlöwen als veranstaltender Verein entschlossen, den Wettbewerb zu internationalisieren, um das ganze Spektrum dieser Rebsorte abzubilden. Auf Anhieb waren die Weingüter Lentsch und Hillinger unter den Siegern.

Die Rückmeldung auf die Internationalisierung des Preises hatte alle Erwartungen übertroffen: 356 Weine aus 169 Betrieben wurden zur Verkostung des „Vaihinger Löwe“ angestellt. 193 Weine davon waren aus Deutschland, 144 Weine aus Österreich und 19 Weine aus Ungarn.

Um die große Zahl der Anstellungen zu meistern, wurden Vorverkostungen im Burgenland und in Weinsberg durchgeführt, unterstützt von der Wein Burgenland sowie der Weinbauschule in Weinsberg.

Die Finalverkostung fand schließlich im April im Löwensaal der Vaihinger Stadthalle statt.

Die regional und international besetzte Jury hat dort die finalen Sieger aus zwei Kategorien bewertet. Kategorie „Elegant“ - die leichteren Weine bis 12,5 %, Kategorie „Kraftvoll“ - die kräftigeren Weine mit mehr als 12,5 % vol. Alkohol.

Als Sieger der Kategorie „Elegant“ ging das Weingut Franz & Elisabeth Lentsch aus Podersdorf hervor. Über Platz 3 freute sich das Weingut Leo Hillinger mit seinem Blaufränkisch 2017. An der Spitze der Kategorie „Kraftvoll“, also mit mehr Alkohol, stand das Weingut K & K Kirnbauer aus Deutschkreutz.