Joiser Schüler: „Manchmal ist es richtig gefährlich“. Joiser Kinder wünschen sich zweiten Zebrastreifen - Gemeinde beschließt Resolution.

Von Saskia Jahn. Erstellt am 12. Februar 2021 (04:55)
Der Wunsch nach einem Schutzweg bei der Bushaltestelle Neuberghöhe ist groß. Joiser Schülerinnen und Schüler haben sich mit ihrem Anliegen bereits an die Gemeinde gewandt. Im Bild: Bürgermeister Hannes Steurer, Lara Kientzl, Livia Lentsch und Gemeinderat Christian Lentsch.
zVg

Vor ein paar Tagen erreichte ein handgeschriebener Brief das Gemeindeamt Jois, adressiert an den Bürgermeister Hannes Steurer. Darin beschreibt ein Schüler die Gefahren, die sein täglicher Fußweg zur Bushaltestelle über die Bundesstraße B50 birgt. „Bei der Busstation Neuberghöhe gibt es keine sichere Möglichkeit, die Bundesstraße zu überqueren. Manchmal ist es richtig gefährlich“, betont der junge Joiser in seinem Brief an den Ortschef. Weiters hofft er auf Unterstützung vonseiten der Gemeinde, die Installierung eines Zebrastreifens bei der besagten Bushaltestelle zu realisieren.

Und genau bei diesem Anliegen möchte die Marktgemeinde die Joiser Kinder, die diesen Wunsch in der Vergangenheit schon mehrmals äußerten, unterstützen. „In letzter Zeit bekommen wir so viele Anfragen zu dem Thema von direkt Betroffenen. Bereits in der kommenden Gemeinderatssitzung soll daher eine Resolution für die Errichtung eines Zebrastreifens beschlossen werden, dieses Ansuchen wird im Rahmen dessen auch an das Land Burgenland gestellt – welches für die Bundesstraßen zuständig ist“, erklärt Bürgermeister Hannes Steurer. Durch die Lage zwischen der Landeshauptstadt Eisenstadt und der Bezirkshauptstadt Neusiedl am See sei die B50 eine der meistbefahrenen Straßen im Burgenland.

„Aktuell existiert entlang der Bundesstraße nur ein einziger Fußgängerübergang. Neben dem Zebrastreifen auf der Kreuzung Richtung Bushaltestelle in der Nähe vom Gasthof Schnepfenhof soll jetzt ein zweiter Schutzweg - in der Mitte mit Warteinsel - bei der zweiten Bushaltestelle auf der stark frequentierten Straße errichtet werden“, so Steurer.

Mit einem Verweis auf das Schreiben des örtlichen Schülers im Ansuchen an die zuständigen Behörden wolle man nochmals verstärkt auf die Notwendigkeit und Dringlichkeit hinweisen. „Wir hoffen auf eine rasche und vor allem positive Rückmeldung vonseiten des Landes “, bekräftigt der Bürgermeister abschließend.