Noroviren in Schule bestätigt. Volksschule am Tabor atmet auf: Zahl der erkrankten Kinder stark zurückgegangen, auch zwei Lehrer betroffen.

Erstellt am 25. Januar 2017 (09:19)
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Die offizielle Bestätigung liegt nun vor: Bei den untersuchten Proben handelt es sich eindeutig um Noroviren. Das bestätigte das Büro von Landesrat Norbert Darabos gegenüber der BVZ. „Die Lage an der Taborschule in Hinsicht auf die Anzahl der fehlenden Kinder bewegt sich wieder in Richtung Normalität“, beurteilt Pflichtschulinspektor Werner Zwickl die aktuelle Lage.

Seit 18. Jänner, hat sich die Zahl der Fehlenden mehr als halbiert, montags (23. Jänner) waren es neun Krankheitsfälle, davon eine Neuerkrankung (Epidemie-Verlauf siehe Grafik unten). Diese Zahl schließt aber auch diejenigen ein, die auf Grund grippaler Infekte (Husten, Verkühlungen etc.) zu Hause geblieben sind.

Noroviren: Auch zwei Lehrer betroffen

Auch Direktorin Kordula Csukker zeigt sich erleichtert: „Es dürfte überstanden sein, sämtliche Hygienemaßnahmen werden diese Woche aber noch streng beachtet. Die Händedesinfektion am WC soll sogar noch bis Semesterende bleiben.“

Neben den zahlreichen Schülern waren auch zwei Lehrer von Noroviren betroffen. Mittlerweile findet der Unterricht wieder ganz normal statt, ebenso die Nachmittagsbetreuung.

Gefahrenmaterial wurde fachgerecht durch eine Firma entsorgt, darunter auch alle Schreibunterlagen auf den Schreibtischen der Schüler, wie Csukker bestätigt. Derzeit werden an der Volksschule am Tabor in elf Klassen 213 Schüler/innen unterrichtet.

zVg