Schuleinschreibung nun in zwei Phasen. Termine für administrative Anmeldung von 25. bis 27. Jänner, im Mai soll dann das Kennenlernen des Kindes folgen.

Erstellt am 25. Januar 2017 (09:21)
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Gut drauf. Die 2 uda der Volksschule am Tabor hat die Noroviren gut überstanden. Die Klasse war am Montag vollzählig. Direktorin Kordula Csukker und Ungarisch-Lehrerin sind froh, dass sich die Lage wieder normalisiert.
zVg

Der erste Teil ist die verpflichtende Anmeldung für die Volksschule, die ab heute Mittwoch bis Freitag stattfindet. Mitzubringen sind folgende Unterlagen: Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis (falls vorhanden), eCard und Meldezettel. „Bei diesem Termin braucht das Kind nicht dabei sein, darf aber selbstverständlich gerne mitkommen“, erklärt Direktorin Kordula Csukker.

„In einem halben Jahr kann bei einem Kind  in der Entwicklung viel passieren"

Die gesetzliche Verordnung zur Schuleinschreibung neu durch den Landesschulrat wird erst für das kommende Schuljahr passieren , in der Volksschule am Tabor startet man bereits jetzt mit dem Versuch.

Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt dann der sogenannte pädagogische Teil, wo man laut Csukker mit den Kindern arbeitet, um deren soziale Entwicklung einzuschätzen. Bisher ist das meist parallel zur Anmeldung durch die Eltern erfolg, ab heuer wurde das geändert: „In einem halben Jahr kann bei einem Kind in diesem Alter in der Entwicklung viel passieren, deshalb wird die zweite Phase erst im Mai stattfinden“, betont die Direktorin.

Das sei laut Bildungsreform so vorgesehen und ist für Csukker vernünftig und zielführend: „Der genaue Termin steht noch nicht fest, die Information darüber wird über den Kindergarten erfolgen, Phase zwei soll ohne die Eltern passieren.“

"Gehe von drei Klassen aus"

Hier ist geplant, die Kinder in Gruppen zusammenzufassen und zu schauen, wie sich ein Kind in dieser Situation verhält: „Das ist kein Test, sondern hilft uns dabei, das Kind und dessen Potenzial einfach besser kennenzulernen und zu schauen, was bringt ein Kind schon mit“, betont die Direktorin. Zusätzlich wird es dann einen Elternabend (im Zeitraum Mitte bis Ende Mai) geben und im Juni soll der altbewährte Schnuppertag, wo die Schüler drei Stunden mit ihrer zukünftigen Lehrerin oder ihrem Lehrer in der Schule in der Schule verbringen dürfen.

An die 90 Taferlklassler gibt es für das Schuljahr 2017/18 in der Stadt Neusiedl am See. 51 Anmeldungen sind für das Zustandekommen von drei ersten Klassen an der Volksschule am Tabor notwendig. „Laut Anmeldungslisten für die bisher vergebenen Elterntermine bei der administrativen Anmeldung gehe ich davon aus, dass es die drei Klassen geben wird“, meint Csukker. Die Schwerpunkte sind Ungarisch, eine Klasse mit täglicher Bewegungseinheit und eine Montessori-Klasse.