Golserin Verena Göltl präsentiert ihr Debütalbum. Die Golserin Verena Göltl bringt mit ihrer Luxuscombo ihr Debütalbum auf den Markt und konzertiert im Weinwerk.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 20. April 2018 (03:12)
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Auftritt. Die Golserin Verena Göltl präsentiert ihr Debütalbum „Wal ohne Wossa“ am 21. April auf heimischen Boden. Gemeinsam mit ihrer „Luxuscombo“ ist sie im Weinwerk Burgenland in Neusiedl/See zu sehen.
zVg

„Wer wagt, gewinnt“ dachten sich Verena, vulgo Veri Göltl und ihre Band und legten als Debütalbum einen Live-Konzertmitschnitt aus der Wiener Sargfabrik vor. Umso mehr darf man sich über das geglückte Album „Wal ohne Wossa“ freuen, das am 6. April beim Salzburger Label „Sowiesound“ erschienen ist. Präsentiert wurde die CD vergangene Woche im Radiokulturhaus in Wien. Zu hören ist daraus beim Konzert am Samstag im Weinwerk Burgenland in Neusiedl am See (Beginn 20 Uhr).

Die im selbst gewählten Wiener Exil lebende Golser Künstlerin bereichert seit Jahren die österreichische Musikszene als Sängerin und Texterin. Nach zahlreichen Kooperationen mit und für Willi Resetarits, Richard Österreicher, dem Vokalensemble Herztöne und vielen anderen lädt Verena Göltl nun in ihre ganz eigene persönliche musikalische Welt ein. Eine Welt voll Wienerlied und Jazz, Chanson und Couplets mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit im Liederschreiben und mit lupenreiner Stimme.

Die Poesie Verena Göltls berührender Texte ist eine zutiefst menschliche, sie entlockt selbst den profanen Dingen des Alltags eine heitere und eine nachdenkliche Seite. „Die Lyrik von Verena Göltl hat eine Qualität, die jeder gute Text haben sollte: Man fühlt sich persönlich angesprochen. Oft denk ich mir: Das ist ja meine private Befindlichkeit, über die ich da singe! Wieso weiß sie das?“, sagte Willi Resetarits über die Golserin. An der Seite von Verena Göltl, die als Sängerin, Texterin und Komponistin in Erscheinung tritt, glänzt die Luxuscombo. Drei Musiker, die ihr Handwerk verstehen: Christian Wegscheider an Akkordeon und Wurlitzer, Alex Meik am Kontrabass und Philipp Kopmajer am Schlagzeug.