Seewinkler Sonnengemüse: Neue Sorten am Start. Seewinkler Sonnengemüse will heuer mit Exoten punkten, die neue Photovoltaik-Anlage sorgt für die notwendige Kühlung.

Erstellt am 13. April 2017 (05:00)
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Teamarbeit. TV-Koch Gerhard Dragschitz, Geschäftsführer Josef Peck, „Kräuterhexe“ Uschi Zezelitsch, Obmann Michael Unger und Starkoch Christian Domschitz in Wallern.
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Die Seewinkler Sonnengemüse Vertriebsgesellschaft ist in die heurige Saison gestartet. Mit neuen Sorten sowie einer gezielten Marketingstrategie will man dem Umsatzplus des Vorjahres näherkommen.

Erfolgreiches Vorjahr

Das vergangene Gemüsejahr war für die Seewinkler ein erfolgreiches Jahr. Ideale Wetterbedingungen sowie Produktinnovationen bescherten dem Vertrieb ein Umsatzplus von rund 15 Prozent, für die kommende Saison wird eine Steigerung von drei Prozent angestrebt.

Die Anbauversuche der verganenen Jahre machen sich positiv bemerkbar und diese Schiene will man in Wallern auch künftig weiterfahren. 2017 sollen unter anderem Midi-Melanzani, Zitronentomaten, Stachelgurken sowie Zuckermelonen den Weg in den Lebensmitteleinzelhandel finden.

300 Sonnentage

Über 40 Gemüsesorten werden im heurigen Jahr kultiviert, mit 300 Sonnentagen schafft das pannonische Klima die besten Voraussetzungen für sonnengereiftes Gemüse. Mit dem Start in die neue Saison sorgt die burgenländische Sonne aber nicht nur für das Reifen, sondern auch für die Kühlung des gesunden Gemüses.

Über 2.800 Quadratmeter Solarpanele wurden kürzlich auf den Hallendächern am Betriebsstandort in Wallern installiert, die 200.000 Euro-Photovoltaik-Anlage wird rund 50 Prozent des benötigten Jahresstrombedarfs decken.

Seewinkler Sonnengemüse wird erstmals auch ORF Kräuterhexe Uschi Zezelitsch sowie „Motion Cooking“, das Format von SchauTV, versorgen.