Überhitzte Batterie löste Brand in Einfamilienhaus aus

Zu einem Kellerbrand hat die Feuerwehr Mittwochabend in Wallern (Bezirk Neusiedl am See) ausrücken müssen.

Redaktion BVZ.at Aktualisiert am 09. November 2017 | 10:33
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Feuerwehr Symbolbild
Foto: APA (Webpic)

Rund 50 Einsatzkräfte aus Wallern und Pamhagen löschten die Flammen. Der Keller wurde beim Brand schwer in Mitleidenschaft gezogen. Als Ursache wird ein Defekt oder eine Überhitzung einer Batterie angenommen, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland heute, Donnerstag.

Brandermittler hatten festgestellt, dass in einem Spind im Keller Batterien und Stirnlampen dicht aneinandergereiht gelagert wurden. Brände im Bereich von Akkus nähmen zu, das sei erkennbar, hieß es dazu auf Anfrage vom Landesfeuerwehrkommando Burgenland. Vergleiche man dies allerdings mit dem steigenden Anteil von Akkus, dann sei die Entwicklung nicht dramatisch.

Die Feuerwehr rät dennoch, mit Batterien bei der Lagerung und beim Laden sorgfältig umzugehen. Auch alte Akkus könnten zu einem Problem führen. Geräte, die mehr Energie benötigen, sollte man nicht unbeaufsichtigt laden. Es empfehle sich auch, die Gebrauchsanweisung zu beachten. Zudem gibt es Sicherheitsboxen oder Säcke, in denen Geräte während des Ladevorgangs aufbewahrt werden können, um bei einem Defekt eine Brandausbreitung zu verhindern.