Wiesgraben bei Pama kurzzeitig ausgetrocknet

Erstellt am 27. August 2022 | 05:17
Lesezeit: 2 Min
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Wiesgraben. Das vor circa 100 Jahren künstlich angelegte Gerinne war nicht mehr zu erkennen. Sofort wurde dieses wieder „mit Brunnenwasser gefüllt. Ich bedanke mich bei allen für die rasche Umsetzung und Unterstützung“, so Bürgermeister Bugnyar.
Foto: BVZ
Die Trockenheit der letzten Monate hinterließ auch in Pama ihre Spuren: kein Wasser, Fische verendeten.
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Samstagvormittag spielten sich am Wiesgraben bei Pama dramatische Szenen ab. „Kilometerlang war kein Wasser zu sehen, das Stück war ausgetrocknet, die Fische verendeten“, berichtet Gerhard Bachmann, seit 2012 Obmann des Wasserverbandes Kleine Leitha/Wiesgraben.

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„Es gab ein großes Fischsterben“, erzählt der Obmann des Fischervereins Franz Hahn wehmütig.
Foto: BVZ

Mehrere Faktoren hätten dazu beigetragen: „Die allgemeine Trockenheit macht allen zu schaffen, auch der Leitha und in weiterer Folge natürlich auch den kleineren Gewässern, die diese speist. Eine weitere Ursache sind die Dämme der Biber“, erklärt Bachmann.

Der Obmann des Fischervereins Franz Hahn ergänzt: „Es gibt zwei Landwirte, die leider sehr uneinsichtig sind. Diese haben einfach weiter beregnet, obwohl der Wasserpegel bereits besorgniserregend war.“

Nach dem ersten Schockmoment wurde dann aber rasch eine Lösung gefunden. Über ein Aggregat wurde dem Wiesgraben Wasser aus einem Brunnen zugeführt. „Gott sei Dank hat das geklappt“, zeigt sich Ortschef Manfred Bugnyar erleichtert.

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