Kommunalwahl: Klaus Fuhrmann startet Comeback-Versuch. 1987 zog Klaus Fuhrmann mit einer Bürgerliste in den Weidener Gemeinderat ein. 2017 möchte er diesen Erfolg wiederholen.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 06. September 2017 (11:27)
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Klaus Fuhmann möchte eine überparteiliche Alternative für die Weidener Wähler sein.
Böhm-Ritter

Nach 30 Jahren meldet sich Klaus Fuhrmann in der Gemeindepolitik zurück. Mit seiner Liste „Unabhängige Partei Weiden“ (UPW) tritt er bei der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl am 1. Oktober an. Sein Ziel ist es, „ein Ergebnis einzufahren, um Mitgestalten zu können“, wie er im BVZ-Interview erläutert.

BVZ

Schon 1987 schaffte er mit einer Bürgerliste den Einzug in den Gemeinderat. Damals zog die ÜBW - Überparteiliche Bürgerliste Weiden - mit drei Mandataren für eine Periode in den Weidener Gemeinderat ein. Dieses Mal steht Fuhrmann als einziger Kandidat auf der Liste.

Auf die Frage, warum er sich nach drei Jahrzehnten wieder einer Kommunalwahl stellt, antwortet Fuhrmann: „Ich habe erkannt, dass das Abwenden von der Gemeindepolitik auch nicht das Wahre ist. Ich habe in den vergangenen Jahren gesehen, dass vieles nicht gut läuft.“ Gute Ideen würden in der Gemeinde schlecht umgesetzt werden. Als Beispiel führt Fuhrmann das Gewerbegebiet an. „Ich sehe, dass dort Flächen aus Spekulationsgründen gekauft werden.“ Dem hätte der Gemeinderat Einhalt bieten müssen.

"Alternative für Wähler"

Als parteiunabhängiger Kandidat sieht er sich selbst als eine echte Alternative für Wähler. Er habe noch nie einer Partei angehört und sei niemanden verpflichtet. „Es gibt keine bessere Kontrolle des Gemeinderates“, zeigt er sich selbstbewusst.

Fuhrmann hat sich auch nach seiner Zeit als Gemeinderat immer wieder politisch engagiert, oftmals auch aktionistisch. Nun möchte er sich wieder aktiv in die Weidener Kommunalpolitik einbringen. „Wenn man immer kritisiert und bemängelt, muss man auch anpacken.“ Er möchte aufzeigen, dass es eine andere Art der Kommunalpolitik gäbe: „Für mich sind alle Weidener gleich und sollen die gleichen Chancen bekommen.“